In stillem Gedenken an die Sassen und Freunde des Reychs Ob der Hamel (336), die ihren letzten Ritt angetreten haben

Ehrenritter Roi-n-Schmäh, der Filutelist vom Liebhartsthal (248); 07.07.1941 - 20.02.2026

Ritter Quietje, der holländische Niederländer; 03.09.1936 - 19.12.2025
am 19. Tage im Christmond a. U. 166 den Ritt in die lichten Gefilde Ahalls angetreten hat. Rt Quietje wurde im Christmond a. U. 144 in unseren Bund aufgenommen. Als Angehöriger eines seefahrenden und darum traditionell weltoffenen Volkes brachte er von vornherein Toleranz und Neugier mit, um sich unserer schlaraffischen Idee öffnen zu können. Schon als Knappe 81 zeigte er sich als begeisterter Mitspieler. In seiner spitzbübischen Art erfreute er uns häufig mit originellen Fechsungen. Das blieb so, bis ihn im Alter Bresthaftigkeit am regelmäßigen Sippen hinderte. Rt Quietje liebte seine Heimat und hat damit nicht hinter dem Deich gehalten. Vielmehr hat er uns in Ob der Hamel daran teilhaben lassen. Mehr als einmal organisierte er für uns in der Sommerung Fahrten in das kleine holländische Städtchen Oothmarsum. Er war ein kundiger Fremdenführer und brachte uns Kunst und Kultur der Region nahe. In seiner Ritterarbeit befasste er sich mit den untergegangenen Reychen in den Niederlanden. Eine fleißige Arbeit, in der viel Unbekanntes und Vergessenes wieder ans Licht geholt wurde. In privaten Gesprächen erwähnte er gern, dass er in der Schlaraffia etwas gefunden hatte, was er sonst in Deutschland schmerzlich vermisste. Er nannte es den „Amsterdamer Hümor“.

Ritter Schmecke-Fux, der Über(g)wichtige; 22.06.1942 - 09.11.2025
Unser Freund wurde a. U. 146 als Kn. 83 des Reyches Ob der Hamel in unseren Bund aufgenommen und a. U. 150 zum Rt Schmecke-Fux der Über(ge)wichtige geschlagen. Was ihn besonders ausgezeichnet hat, war seine große Ausrittfreudigkeit. Das betraf allerdings weniger die unmittelbare schlaraffische Nachbarschaft. Er pflegte die schlaraffische Freundschaft vielmehr trans-atlantisch und ebenso besuchte er mehrfach die Reyche an der Südspitze Afrikas. Gewaltige Orden zeugten von seinen Aktivitäten. Die afrikanischen Reyche ehrten ihn mit dem Safari Orden. Die Freunde in Nordamerika verliehen Rt Schmecke-Fux den Stern des Nordatlantik. Ergänzt wurde der Ordensschmuck durch den Titul „Sonnenreyter“ den er durch die Besuche im Süden des Nordahamerikanischen Landesverbandes er- rungen hat. Ein Höhepunkt seiner Ausritte in Ahamerika war sicher die gemeinsame Teilnahme mit Rt Viel-Sait’s am 100. Stiftungsfest der Washingtonia im Wonnemond a. U. 155. Rt Schmecke-Fux besuchte sämtliche Reyche in den Sprengeln 5 und 6 und mit berechtigtem Stolz trug er deshalb den „Stern des Ostens“ des Reyches Lietzowia. Die Pandemie beendete seine unermüdliche Reisetätigkeit und sein Gesundheitszustand verschlechterte sich. Er war noch bereit, die Wahlwürde eines Ceremonienmeisters zu übernehmen. Leider hat Bresthaftigkeit dies verhindert und wir mussten in den letzten Winterungen oft auf seine Anwesenheit in unseren Sippungen verzichten. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren

Ehrenritter Bitterix, der Uhudeuter (393), 13.02.1940 - 04.12.2024
Lange Zeit war er dem Reyche als Junkermeister verpflichtet. Er nahm diese Aufgabe mit viel Engagement , aber auch mit Liebe zu seinen Schützlingen, wahr. Nicht nur als J gelangte Ritter Bitterix zu Erbwürden, nein, auch als Archivar und Reychsbarde. Ein Trauersendbote reicht nicht aus, um ihn gebührend zu Ehren oder gar zu beschreiben. Er war der Theotmalli immer zutiefst verbunden und reißt eine große Lücke in unsere Reihen, die nicht zu schließen ist.

Ritter Sir Percy, der positive Wassermann, 26.01.1935 - 05.05.2024
am 5. Tage im Wonnemond a. U. 165 nach kurzer schwerer Bresthaftigkeit den Ritt in die lichten Gefilde Ahalls angetreten hat. Rt Sir Percy trat im Lethemond a. U. 111 als Kn 355 im h. Reych Hannovera unserem Bund bei. Im Hornung a. U. 113 erfolgte die Standeserhöhung zum Junker Roger, seinen Ritterschlag erfuhr er im Hornung a. U. 114 noch in der Hannovera. Doch schon im Lethemond der gleichen Jahrung wurde er im Rattenfängerreych sesshaft. Trotz großer beruflicher Belastung war Rt Sir Percy in den Sippungen präsent und bereicherte unser Spiel durch seine Beiträge. Seit a. U. 121/122 diente er dem Reych als Junker- meister. In 16 Winterungen betreute Rt Sir Percy auf vorbildliche Weise insgesamt 26 Sassen an der Junkertafel des Rattenfängerreyches. Unter seiner Ägide erhielten 19 Junker den Ritterschlag. Jeder vermeintliche Angriff auf seine Schutzbefohlenen führte seinerseits stets zu einer Duellforderung. Seine mit britischem Humor durchgeführten Duellhiebe waren oftmals Höhepunkte unseres Sippungsgeschehens. In den letzten Jahren konnte Rt Sir Percy nicht mehr mit uns auf Rattenburg sippen. Die feierliche Verleihung der Brillanten zu GU fand in seiner Heimburg statt. Ungebrochen war sein Interesse am Reychsgeschehen und er freute sich über jeden Kontakt. Noch wenige Wochen vor seinem Ahallaritt führte Rt Sir Percy mit Freunden lebhafte Gespräche über lang zurückliegende schlaraffische Ereignisse. Unser ErbJ Rt Sir Percy hat die Schlaraffia Ob der Hamel über Jahrzehnte mit geprägt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren!

Ritter 11n=(Elfengleich); 18.12.1949 - 23.12.2023
am 23. Tage im Christmond a. U. 164 den Ritt in die lichten Gefilde Ahalls angetreten hat. Rt 11n= trat im Hornung a. U. 147 als Kn 85 unserem Bunde bei. Er war bereits in der Vergangenheit einmal Sasse unseres Reyches gewesen, hatte aber aus persönlichen Gründen eine zehnjährige Pause ein- gelegt. Nach seiner Wiederaufnahme war uns allen, als hätte er nie gefehlt. Wieder erfreuten wir uns an seinem virtuosen Dudelsack- spiel und seinen originellen Fechsungen. Nach dem Ritterschlag a. U. 148 wählte er seinen alten Namen, lediglich der Beiname änderte sich. Unvergessen bleibt uns ebenfalls sein Auftritt als ES Hieronymus Kugelblitz anlässlich unseres 50. Stiftungsfestes. In elf Winte- rungen wirkte Rt 11n= als Hofnarr. Seine Beiträge waren stets treff- sicher, hintergründig und entlarvend charmant. Wir dankten es ihm mit dem Titel „Jokulator splendidus“! Seit der Winterung a.U. 160/161 zierte er als OK mit freudigem Engagement den Thron bis zu seinem Ahallaritt. Die Schlagfertigkeit eines Hofnarren und eine gute Portion britischen Humors ergab eine Symbiose, die in den Sippungen allzeyt für gute Stimmung sorgte. Vor vielen Jahren fechste Rt 11n= die Blätter für unsere Fechsungsliste. So wird er für uns stets präsent und unvergessen bleiben.

Ritter Adjunk, der Stetsbereite; 22.02.1941 - 05.12.2023
am 5. Tage im Christmond a. U. 164 den Ritt in die lichten Gefilde Ahalls angetreten hat Rt Adjunkt fand im Reych Hohentübingen zur Schlaraffia und wurde dort am 30. Ostermond a. U. 122 als Kn 86 aufgenommen. Als Knappe und später als Jk Dieter engagierte sich unser Freund mit großer Leidenschaft. Als er a. U. 125 zum Rt Adjunkt geschlagen wurde, machte dies sein Beiname „der Stetsbereite“ deutlich. Bald darauf diente er seinem Reych als Vicekantzler und später als Kantzler. Profane Umstände führten Rt Adjunkt a. U. 135 in die Gemar- kungen des Reyches Ob der Hamel, wo er im Windmond a. U. 135 sesshaft wurde. Auch hier machte er seinem Beinamen alle Ehre. Rt Adjunkt zeichnete sich in unterschiedlichen Ämbtern als T, A, WA, SM, Md und H aus. Ab a. U. 147/148 diente Rt Adjunkt dem Reych für sechs Winterungen als Kantzler. Seine Ausrittfreude wurde von vielen Reychen mit ehrenden Titeln und Orden belohnt. Das hohe Reych Porta Westfalica erkürte ihn zum Ehrenritter.

Ritter Bin-dagegen, der Fried-Erhalter, 20.12.1940 - 01.12.2023
am 1. Tage im Christmond a. U. 164 den Ritt in die lichten Gefilde Ahalls angetreten hat. Bereits als junges Knäpplein des unvergessenen Erzschlaraffen Rt Fehd-Erhalter lernte unser Freund schlaraffisches Leben kennen. Es dauerte dann doch bis zum 18. Eismond a. U. 120 ehe er im Reych Ob der Hamel als Kn 49 in unseren Bund aufgenommen wurde. Es folgte die Junkererhebung im Lenzmond a. U. 122 und sein Ritterschlag fand am 15. Lenzmond a. U. 125 statt. Der von ihm gewählte Rittername „Bin-dagegen der Fried-Erhalter“ steht natürlich im Zusammenhang mit dem Namen seines legendären Vaters. Die besondere Leidenschaft des Rt Bin dagegen galt dem Alpinismus und er nahm dabei auch weltweit besondere bergsteigerische Her- ausforderungen an. In späteren Jahren fand er zu unserer Freude mehr Zeit für Schlaraffia und wir erfreuten uns an seinen oft skurrilen und originellen Fechsungen.

Ehrenritter Chorus (393), 17.04.1938 - 05.07.2023
bereits am 05. im Heumond 164 sattelte Ritter Chorus ein letztes Mal sein Roß und wurde, auf Wunsch der Familie, im engsten Kreise seiner Angehörigen beigesetzt. Als Knappe 21 wurde er im Jahr 132 in der Schlaraffia aufgenommen, zwei Jahre später zum Junker Ernst-Friedrich erhoben. Es dauerte wiederum nur zwei Jahre, bis er im Eismond a.U.136 in den Ritterstand erhoben wurde. Von da an sammelte er Tituln, Orden und Ehrenritterschaften, wie selten ein Schlaraffe es ihm gleichtun kann. Ehrenritter in den Reychen: Chasalle (51); Athenae Gottingensis (248); Castellum Verdense (309); Am Eschenwege (312); Ob der Hamel (336); Cell-Erika (346); Porta Westfalica (356). Unzählige Hausorden und Freundschaftsorden in Gold oder 1. Klasse wurden ihm verliehen, Seine Titul füllen Seiten. Vom „Streithammel der Porta Westfalica bis zum „Begleitservice für Burgfrauen“ in der Hammonia. Besonders seine musikalischen Talente wurden geehrt, war er doch „Der stets bereite“ (Chasalla) oder gar „der halbe Vierhänder“ ( auch Chasalla) und sogar „Admiral Zinkenmeister“ (Cell-Erika). Deswegen war er auch in unserem Reyche als „Konzertreisender“ betitult. Nur eine kleine Auswahl! Sein Spiel klingt nun in unseren Herzen und wird uns in unserer Ahallafeyer am 20. im Windmond 164 in Erinnerung gerufen werden. Gern kann sich ein Jeder dieser Feyer anschließen, der dem Ritter Chorus das letzte Mal den schlaraffischen Steigbügel halten möchte.

Ritter Turn a-Moll von den Erdbeerfeldern; 27.03.1953 - 26.04.2023
am 26. Tage im Ostermond a. U. 164 den Ritt in die lichten Gefilde Ahalls angetreten hat. Unser Freund Rt Turn a-Moll war ein stets hilfsbereiter Sasse. Dies war für das Reych von besonderer Bedeutung, wenn bei Sippungen in Festburgen eine gut funktionierende Beschallungsan- lage von Nöten war und installiert werden musste. Er betreute Transport, Einrichtung und Funktionalität der Technik stets mit großer Sorgfalt. Mit dem Titel „Meister des guten Tons“ drückte das Reych Ob der Hamel dafür seine Dankbarkeit aus. Unsere Sippungen bereicherte Rt Turn a-Moll gerne durch musikalische Beiträge. Befreundete Reyche ehrten ihn diesbezüglich ebenfalls mit entsprechenden Titeln. Dem Reych Theotmalli war er in Sun- derheit zugetan. Zweimal gewann er auf Grotenburg das musikalische Turney der Ahamateure. Sein musikalischer Ideenreichtum wird uns allen fehlen

Ritter Ben Nathan, der schmauchende Einzylinder; 10.03.1947 - 22.03.2023
Rt Ben Nathan wurde a. U. 144 als Kn 256 im Reych ‚Oldenburgia‘ (110) aufgenommen. Den Junkerstand erreichte er bereits im darauf folgenden Jahr. Der Ritterschlag des Jk Walter erfolgte dann am 6. im Christmond a. U. 148. Mit Eintritt in den Ruhestand nahm Ben Nathan seine Heimburg in Bad Pyrmont und wurde am 02.04. a. U. 156 in ‚Ob der Hamel‘ sesshaft. Unserem Reych diente er als Reychs- schatzprüfer, Truchseß und Hofnarr. Seine humorvollen und geschliffenen Fechsungen, aber insbesondere auch seine spontanen und originellen Beiträge als Hofnarr belebten unser Spiel auf Rattenburg auf besonders kurzweilige Art.

Ehrenritter Poly-flor (190); 03.10.1935 - 01.02.2023
im Alter von 88 Jahren, nach schwerer Bresthaftigkeit, seinen letzten Ritt gen Ahall an treten. Am 2. im Hornung a.U.128 wurde er als Knappe 199 der Hildesia, in unserem Bund aufgenommen und a.U.130 erfuhr er die Erhebung in den Junkerstand zum Junker Horst. Sein Ritterschlag wurde am 11. im Windmond a.U. 132 celebriert, bei dem er zum Ritter „Poly-Flor de Montanus Mauritius“ geschlagen wurde. Etwas später, a.U.146, wurde er in das Ambt des Oberschlaraffen des Äußeren berufen. Auch das Ambt des Reychskantzler bekleidete er einige Zeit. Doch besonders in dem Ambt als OÄ glänzte Rt Poly-Flor. Er hat viele Fäden zu den verschiedensten Reychen gesponnen, vertiefte viele Freundschaften zwischen ihnen und der „Hildesia“. Er füllte dieses Ambt mit Freude, Enthusiasmus und Herzblut aus. Rt Unser, Großfürst Poly-Flor war ein besonnener, schlagfertiger und sehr wachsamer Sasse. Er hielt die Schlaraffia sehr hoch und hatte sie fest auf sein Banner geschrieben. Er war ein durch und durch begeisterter Schlaraffe und überdies auch sehr gern in all seinen Lieblingsreychen zugegen, in denen er dann auch zum Ehrenritter gekürt worden ist. 36 Jahre war Rt Poly-Flor ein treues Mitglied unseres Reyches. Er hat die „Schlaraffia Hildesia“ zu seinem Kind erkoren. Nur die „Hohnsensee Fregatte“ und der „Huckup-Ritter“ seien hier erwähnt. Sie waren seine „Kinder“, sowie viele andere Gemeinschafts-Sippungen mit unseren befreundeten Reychen. Einfach nur großartig. Rt Poly-Flor – Danke! Nun erlag Rt Poly-Flor OHO’s Tücke und wir trauern um einen guten, langjährigen Freund und Uhu-Bruder, der uns nun für immer verlassen hat. Wir werden ihn sehr vermissen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Ehrenritter Phlegmatikus (346); 27.05.1935 - 25.08.2021
nach kurzer schwerer Bresthaftigkeit wurde nach über 57-jähriger Zugehörigkeit zu unserem Bund, Rt. Phlegmatikus an die große Rittertafel abberufen. Wir verlieren mit ihm unser langjährigstes Mitglied, dass die Cell-Erika fast von Beginn an in vielen Funktionen geprägt hat. Rt. Phlegmatikus war ein begeisterter Schlaraffe und bis zuletzt ein sehr aktiver Ausreiter gewesen. Das Reych Cell-Erika verliert einen treuen und hilfsbereiten Schlaraffenbruder. Er hinterlässt in unserem Reych eine große Lücke. Wir werden unseren lieben Freund sehr vermissten und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Ritter Düllettant der Motivreiche; 15.12.1937 - 28.06.2021
der am 28. im Brachmond a. U. 162 überraschend den Ritt in die lichten Gefilde Ahalls antreten musste. Rt Düllettant wurde a. U. 105 als Kn 27 im Reych ‚Ob der Hamel‘ aufgenommen. Nach nur einem Jahr wurde er Junker und am 16.03. a. U. 108 zum Ritter geschlagen. Er gehörte unserem Bund 57 Jahre an. Rt Düllettant hat sich für unser Rattenfängerreych und für Allschlaraffia in ganz besonderem Maße verdient gemacht. Mit großem Engagement führte er für 20 Jahrungen das Kantzlerambt. Es folgten 28 Winterungen in denen er als OI und OÄ mit Brillanz auf dem Thron fungierte. Für 10 Jahre diente er uns als Rbe und war außerdem 32 Jahre der 1. Vorsitzende des profanen Vereins. In geschliffenen Reimen erfreute uns Rt Düllettant mit seinen ungezählten und unverwechselbaren Fechsungen. Besonders sein musikalisches Schaffen, das sich in vielen Liedern, die er gerne auch für befreundete Reyche komponierte und textete, zeich- nete ihn aus. So hat das „Düllettantsche Abendlied“ (Heut‘ ist wieder ein- mal Uhutag) sogar Eingang in das aktuelle schlaraffische Klangbuch gefun- den. Sein Rittername kündet allerdings auch davon, dass der „olle Dülle“, wie er sich selbst gern nannte, kaum einem schlaraffischen Streit aus dem Weg ging. Bis in die letzten Jahre hinein obsiegte er noch oft in seinen leidenschaftlich mit viel Humor geführten Duellen. Insgesamt 6 Ehrenhelme und 304 Stammrollentitel aus 76 Reychen und mehr als 1.500 Ausritte zeugen von einem wahrhaft intensiven Schlaraffendasein, das er bis zum letzten Atemzug in vollen Zügen gelebt und genossen hat. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren!

Ritter Durchdacht mit dem güldenen Ball; 10.02.1951 - 07.04.2021
Rt Durchdacht wurde a. U. 134 als Kn 71 im Reych ‚Ob der Hamel‘ aufgenommen. Der Ritterschlag des Jk Rudolf der Stegreif-Fechser erfolgte am 21. Eismond a. U. 140. Er gehörte unserem Bund 28 Jahre an. Schon als Sasse der Junkertafel erfreute uns Rt Durchdacht mit bemerkenswerten Beiträgen von der Rostra. Ein kleiner Zettel mit wenigen Notizen genügte ihm, um mit stets wohlgesetzten Worten die Sassenschaft zu beeindrucken und oft genug mit seinen sorgfältig ausgewählten Themen zu überraschen. Aus beruflichen Gründen verließ Rt Durchdacht unsere Gemarkungen, räumlich weit vom Rattenfänger- reych entfernt, mussten wir damit rechnen, dass er in einem der unterfränkischen Reyche sesshaft wird. Es kam anders. Die infrage kommenden Reyche waren von seinem uhufinsteren Wohnort zu weit entfernt. So blieb er Sasse des Rattenfängerreyches und wir freuten uns, wenn es ihm möglich war mit uns zu sippen. Wir hofften ihn als Ruheständler wieder häufiger zu sehen, aber heftige Bresthaftigkeit hat dies verhindert. Wir sind dankbar für die Stunden, die wir mit Rt Durchdacht in unserem Spiel verbringen durften, für seine zielgenauen Würfe mit dem güldenen Ball und nicht zuletzt für seine Fechsungen, die uns so viel Freude und Erbauung geschenkt haben.

Ehrenritter Phil-er-dacht (356); 17.02.1927 -01.04.2021
hat am 1. im Ostermond a.U. 162 nach kurzer, heftiger Bresthaftigkeit, friedvoll seinen einsamen Ritt gen Ahall antreten müssen. Als Kn 35 wurde er am 1. im Lenzmond a.U. 124 in unser Reych Porta Westfalica aufgenommen und am 3. im Lenzmond a.U. 125 als Jk Wolfgang in den Junkerstand erhoben. Seit dem 29. im Eismond a.U. 126, dem Tage seines Ritterschlags, kannte man ihn im Uhuversum als Rt. Phil-er-dacht. Nachdem er sich über 3 Jahrungen als Vicekantzler bewährt hatte, diente er unserem Reych für weitere 9 Jahrungen als Kantzler sowie als WA. Auch war er für 3 Jahrungen Reychsmarschall. Für mehr als 3 Jahrzehnte war er ein fleißiger Ausreiter, was schon an seinem Basta-Orden erkennbar ist. Rt. Phil-er-dacht war im Uhuversum überaus beliebt. A.U. 141 erhielt er seinen ersten Ehrenhelm von unser Zieh-Mutterreych Ob der Hamel. In den folgenden Jahrungen wurde er von den Reychen Theotmalli und Hannovera zum Ehrenritter erkürt. In diesem Frühjahr sollte Rt. Phil-er-dacht der GU mit Großkristall in der Heimburg verliehen werden, wir warteten nur noch wegen der augenblicklichen Kontaktbeschränkungen auf die Möglichkeit. Leider kam uns OHOs Tücke zuvor, ein tragischer Sturz verkürzte abrupt seinen Lebensfaden. Von nun an wird Rt. Phil-er-dacht an der Großen Rittertafel sippen, wo sich dereinst alle Schlaraffen wieder treffen. Wir werden unserem Ritter Phil-er-dacht stets ein ehrendes Andenken behalten.

Ehrenritter Cardunculus (20); 07.08.1945 - 15.02.2021
OHO hat eine fühlbare Lücke in unsere Reihen gerissen und das Uhuversum hat einen überaus beliebten und geschätzten Freund verloren. Einen Freund, der immer eine Bereicherung des schlaraffischen Spieles in unseren Burgen und ein liebenswerter Mensch war, der für einen jeden ein offenes Ohr hatte. Ritter Cardunculus war seit dem 07. Im Lenzmond a. U. 125 Mitglied unseres Bundes. Nachdem er am 11. im Hornung a. U. 128 zum Ritter geschlagen wurde, wählten ihn die Sassen sofort in die Würde des Ceremonienmeisters. Von a. U. 132 bis a. U. 142 durfte er sich danach 10 Jahrungen als Junkermeister um den Nachwuchs des Reyches kümmern. Von a. U. 142 bis a. U. 159 bekleidetet er die Würde des Oberschlaraffen der Kunst. Er wirkte und gestaltete 30 Jahrungen im Oberschlaraffenrat zum Wohle seiner Hannovera. Unvergessen seine Dekorationen und Ausschmückungen von Festburgen und der Leineburg. Mit seinen immer wieder neuen Ideen verzauberte er die Burgfrauen, Gäste und eigenen Sassen jedes Jahr zum Uhubaumfest mit dem festlich geschmückten Uhubaum. Ritter Cardunculus war etwas Besonderes. Einer unserer wahrhaft „Großen“, ein Vorbild das wir schmerzlich vermissen werden. An der Rittertafel wird eine große Lücke klaffen, die von ihm ausgestrahlte Herzenswärme und seine gezeigte Zuneigung wird uns fehlen. Trauert mit uns und bewahrt den Freund ein ehrendes Andenken in Euren Hertzen.

Ritter Ez Fidelius der heitere Holzwurm, 15.08.1927 - 29.11.2019
Rt Fidelius gehörte zu unseren Erzschlaraffen. Er war dem Reyche ‚Ob der Hamel‘ über mehr als sechzig Jahrungen verbunden. Als (Erb-) Reychsmarschall hat er von a. U. 109 bis 122 das Sippungsgeschehen auf seine besondere und oft humorvolle Weise protokolliert. Rt Fidelius wusste seine Meinung aber auch durchaus deutlich zu äußern und durchzusetzen. Über allem aber stand sein Bestreben, das Reychswohl im Sinne von Spiegel und Ceremoniale zu bewahren und zu fördern. Mit zunehmendem Alter musste er die Teilnahme an den Sippungen einschränken, nahm aber bis zur Jahrung a. U. 157 noch regelmäßig Anteil am Reychsgeschehen. Sein letzter Einritt auf Rattenburg fand anlässlich der Verleihung der Brillanten zum Großursippenorden im Lethemond a. U. 157 statt. Danach verschlechterte sich seine Gesundheit zusehends, und er musste seine letzten Lebensjahre in einer Pflegeeinrichtung verbringen. Nun hat Oho auch ihn abberufen, nachdem ihm seine Burgfrau bereits im Lenzmond d. J. vorangegangen ist. Im Reych ‚Ob der Hamel‘ herrscht jetzt tiefe Trauer. Wie bei uns üblich, werden wir in der kommenden Ahallasippung in gebührender Weise Abschied von unserem Erzschlaraffen nehmen.

Ritter Augenspiegel von Fechs und Fix; 08.10.1953 - 12.07.2019
Rt Augenspiegel wurde a. U. 145 als Kn 82 im Reych ‚Ob der Hamel‘ aufgenommen. Der Ritterschlag des Jk Rolf mit dem Durchblick erfolgte a. U. 149. Er gehörte unserem Bund 15 Jahre an. Im kommenden Lethemond hätte er zum Erbschlaraffen erkürt werden sollen.Schon im Jahr seines Ritterschlages ernannte ihn das Reych zum Burgwart. Ab a. U. 151 erfreute er das Reych als Hofnarr, bis er a. U. 153 als Oberschlaraffe der Kunst auf den Thron gewählt wurde. Diese Wahlwürde behielt er bis zum Ende der Winterung 159/160, konnte aber das Amt in der vergangenen Winterung wegen fortschreitender Bresthaftigkeit nicht mehr ausüben. Den Vorsitz des profanen Vereins hatte er von 2012 bis 2018 inne. Seine große Liebe galt der Freien Münchhausen Uhversität, der er als OberUHUversitätssecretarius diente. Das Reych Ob der Hamel wird Rt Augenspiegel als sehr humorvollen und äußerst brillianten Wortfechser in wohlwollender Erinnerung behalten. Sein geliebter Hund Dobby fehlte bei keiner Sippung. Als ‚Reychshund‘ überwachte er zwischen Thron und Kantzlerstuhl kritisch das Sippungsgeschehen – falls er nicht schlief Mit zunehmender Bresthaftigkeit war Rt Augenspiegel auf eine Pflegeeinrichtung und häufige Aufenthalte in der Karbolburg angewiesen. Trotzdem blieb er ein begeisterter Schlaraffe, wie die ihn regelmäßig und oft besuchenden Sassen des Reyches bis zuletzt berichteten. Nun hat ihn Oho plötzlich und unerwartet an die große Rittertafel berufen.

Ritter Harmonicus der verschmitzte Vogelhändler; 14.02.1927 - 04.04.2019
Rt Harmonicus wurde a. U. 126 als Kn 62 im Reych Ob der Hamel in unserem Bund aufgenommen. Der Ritterschlag des Jk Willibald der Verschmitzte erfolgte a. U. 129. Als immer freundlicher und auf Ausgleich bedachter Sasse war für ihn der Rittername Harmonicus geradezu prädestiniert. Für 34 Jahre gehörte er der Schlaraffia an. In dieser Zeit war er für 6 Jahre Viezekantzler. Seine eigentliche Berufung war jedoch das Amt des Junkermeisters, das er über 11 Jahre mit der nötigen Strenge, aber auch mit Nachsicht und Güte ausübte. Eine große Zahl der heute aktiven Sassen des Rattenfängerreyches erinnert sich gern an die Zeit unter seiner Knute, ebenso wie viele Freunde aus dem Uhuversum, die gern an unserer Junkertafel Platz und Anteil genommen haben. Aber nicht nur beim Nachwuchs war Rt Harmonicus ein angesehener und respektierter Freund. In vielen Ausritten – auch in ahamerikanische und südafrikanische Reyche – gewann er durch seine besondere Art, auf andere zuzugehen, viele Freunde. Eine Vielzahl von Titeln und Orden aus 17 Reychen berichten davon. Das h. R. Castellum Peinense ernannte ihn zu seinem Botschafter. Mit zunehmendem Alter musste Rt Harmonicus gesundheitliche Einschränkungen erfahren, so dass er auf Gehhilfe und Rollstuhl angewiesen war. Trotzdem blieb er ein begeisterter Schlaraffe und war bis zur letzten Winterung in unseren Sippungen präsent. Nun hat ihn Oho im hohen Alter aber dennoch unerwartet an die große Rittertafel berufen.

Ritter Hottehü der Rechtfahrer; 13.06.1920 - 05.07.2017
Ritter Hottehü wurde im Reych Ob der Hamel a. U. 146 sesshaft, nachdem er nebst Burgfrau seinen Altersruhesitz in einer Seniorenresidenz in Bad Pyrmont genommen hatte. Sein schlaraffischer Werdegang begann aber bereits a. U. 103 als Knappe 244 im h. R. Brunsviga. Dem folgte dort a. U. 104 die Junkererhebung und a. U. 105 der Ritterschlag. In seiner hiesigen aktiven Zeit hat er das Reych mit seinen brillanten Fechsungen begeistert, die er häufig auch aus dem Kopf vortrug. Durch sein freundliches Wesen und seine sehr angenehme Ausstrahlung erwarb er sich in kurzer Zeit großen Respekt und Anerkennung. Viele Titel aus insges. 12 Reychen bestätigen die Beliebtheit des Rt Hottehü. Trotz zunehmender Bresthaftigkeit ließ er sich noch oft mit dem Taxi von Bad Pyrmont in die Rattenburg fahren, um dort am Sippungsgeschehen teilnehmen zu können. Leider verschlechterte sich sein dem hohen Alter zuzuschreibender Gesundheitszustand, wodurch der Kontakt in den letzten beiden Lebensjahren nur über seine liebevolle und umsichtige Betreuerin gepflegt werden konnte.

Ritter Drumm der taktlose Leisetreter; 06.02.1931 - 06.08.2016
Rt Drumm war ein stets aktiver Sasse. Durch seine vielseitigen künstlerischen Talente bereicherte er unser Spiel. Seine Zeichnungen schmücken das Schmierbuch, musikalische Beiträge wurden gerne von ihm auf dem Schlagzeug begleitet. 17 Jahre diente er dem Reych als C und erfreute er uns immer durch seine unkonventionelle Art. Rt Drumm pflegte die schlaraffische Freundschaft auch durch viele Ausritte. Das h. R. Castellum Peinense ernannte ihn zu seinem Botschafter und das h. R. Porta Westfalica erkürte ihn zum Ehrenritter. Als einen besonderen Freund werden wir ihn stets in dankbarer Erinnerung behalten!

Ritter In-Form der Weitschweifende; 27.05.1925 - 01.08.2014
Rt In-Form gehörte mehr als 50 Jahrungen unserem Reych an. In seiner aktiven Zeit begeisterte er mit seinen brillanten Fechsungen, in denen er gemeinsam mit dem unvergessenen OS Fehd-Erhalter skurrile Ritte unternahm. Mit seinem fröhlichen Wesen und seinem großen Wissen wusste er sich voll in das Sippungsgeschehen einzubringen. Auf Grund zunehmender Bresthaftigkeit konnte er zuletzt nur noch selten an den Sippungen teilnehmen. Noch wenige Wochen vor seinem Ahallaritt konnten wir ihn durch unseren Sprengelführer DSR Rt Roi-n-Schmäh mit den Brillanten zum GU auszeichnen. Im Reych herrscht tiefe Trauer. Rt In-Form wird in unseren Reihen unvergessen bleiben

Ehrenritter Mullah Nasreddin (20);26.06.2024 - 13.06.2014
A.U.114 wurde Rt Mullah Nasreddin als Kn 367 in unseren Bund aufgenommen. Unvergessen bleiben uns seine Fechsungen, die er mit so viel Humor von der Rostra vortragen konnte. Seine Ehrungen durch die Reyche – nicht zuletzt die Verleihung des Ehrenhelms des h.R. Ob der Hamel – geben Kunde darüber wie gern Rt Mullah Nasreddin in den Reychen des Uhuversums begrüßt wurde, zeigen seine Freude am Ausreiten auf. Ein lieber Freund in UHU ist von OHO an die große Rittertafel abberufen worden. Die Schlaraffia Hannovera ist stolz, dass wld Rt Mullah Nasreddin an unserer Rittertafel Platz und Anteil genommen hat. Er wird uns unvergessen bleiben.

Ehrenritter Simplizifex (356); 29.10.1924 - 13.09.2013
Mit Rt Simplizifex verlieren wir unseren letzten Ez. Von Anbeginn prägte er unser Reych und verkörperte Humor und Fröhlichkeit. Seine Funktion als OS, die er über 19 Jahrungen bekleidete, war legendär. Er reimte spontan und verfasste nebenbei manches NAP. Rt Simplizifex pflegte eine intensive Freundschaft zu vielen Sassen über alle Landesgrenzen hinaus. Stets ritt er mehrmals wöchentlich aus und ermunterte auch die jüngeren Sassen dazu, welche sich ihm gern anschlossen. In den letzten Jahrungen war es ihm leider nicht mehr möglich, mit uns zu sippen. Trotzdem blieb er mit seiner Porta Westfalica eng verbunden. Wir werden unseren Rt Simplizifex nie vergessen.

Ritter Chablis-soff der süffisante Kantzlerschreck; 22.08.1922 - 02.09.2013
Rt Chablis-soff war ein Urgestein unseres Reyches, dem er mehr als 37 Jahrungen angehörte und eng verbunden war. Durch sein ausgleichendes, humorvolles Wesen und seine Schlagfertigkeit prägte er 25 Jahrungen als OI das Sippungsgeschehen entscheidend. Unvergessene Verdienste erwarb er sich durch seinen unermüdlichen Einsatz bei der Gestaltung unserer Rattenburg. Trotz seines stattlichen Alters und zunehmender gesundheitlicher Beeinträchtigung erfüllte Rt Chablis-soff treu seine Pflichten. Seine markigen Worte erklangen noch bis in den Lenzmond dieser Jahrung auf Rattenburg. Als einer der Großen im Reyche wird uns Rt Chablis-soff unvergessen bleiben

Ritter Ez Vinum der Rebstock; 12.10.1921 - 23.11.2012
Rt Vinum gehörte zu den Ez des Reyches Ob der Hamel. Er war ihm über mehr als 50 Jahrungen eng verbunden und hat es durch sein humorvolles Wesen entscheidend mit geprägt. Besonders die von ihm gestalteten und in seiner profanen Weinhandlung celebrierten Lethesippungen bleiben in lebhafter Erinnerung. Anlässlich seines 91. Wiegenfestes ließ er sich ausführlich über sein Reych berichten und war an allen Einzelheiten interessiert. Nun hat ihn Oho ruhig einschlafen lassen und an die große Rittertafel berufen. Im Reych Ob der Hamel herrscht darüber tiefe Trauer. Wir werden ihm als einem der Großen im Reyche ein ehrendes Gedenken bewahren!

Ehrenritter Arie-Liedus (20); 13.08.1936 - 17.10.2011
A.U.137 wurde Rt Ari-Liedus in unseren Bund aufgenommen. Als Rt Ari-Liedus erfreute er die Freunde mit seinen Liedern. Unvergessen bleiben uns seine Vorträge „Wie könnt‘ ich dein vergessen?“ und das „Lied zur blauen Kerze.“ Von Freunden gewünschte Liedvorträge zu den verschiedensten Anlässen machten ihn zu einem geschätzten Einreiter in vielen Reychen. Zahlreiche Titul, aber insunders die ihm verliehenen fünf Ehrenhelme, geben Kunde von seiner Beliebtheit in unserem Bunde. Die Schlaraffia Hannovera ist stolz, dass Rt Ari-Liedus an der Rittertafel in der Leineburg gesessen und mit uns gesippt hat. Er wird für uns unvergessen bleiben

Ritter Aber Dennoch der rollende Frohsinn; 31.10.1939 - 06.04.2011
Rt Aber Dennoch war stolzer Ehrenpilger im Reych am Kap der Guten Hoffnung, als er sich a. U. 144 als Kn 80 unserem Reych anschloss. Trotz seiner schweren körperlichen Behinderung war er stets ein eifriger und fröhlicher Sasse, der keine Sippung ausließ. Er war auch ein eifriger Ausreiter. Nichts machte ihm mehr Freude, als ein Einritt in ein anderes Reych, auch wenn ihm der Weg zum Thron nur sehr mühsam und langsam gelang. Neben der Schlaraffia galt seine große Liebe der Eisenbahn und dem Reisen. Er besuchte die fernsten Reyche des Uhuversums. Wir trauern um einen geschätzten und sehr beliebten Sassen und werden seiner stets in Dankbarkeit gedenken.

Ritter EZ Pulver der Durchbackene; 14.10.1919 - 22.08.2010
Als einer unserer letzten Ez musste Rt Pulver unerwartet den Ritt gen Ahalla antreten. Er war von den Anfängen des Reyches an ein prägender und mitgestaltender Sasse. Er war eine sympathische, beachtenswerte Persönlichkeit, ein Grandseigneur und weiser Ratgeber. Mit seinen Ratschlägen war er oft in diplomatischer Mission innerhalb und außerhalb des Reyches segensreich tätig. In langen Jahren seiner Tätigkeit als OS wurde seine weise, nötigenfalls auch strenge, aber immer humorvolle Art von den Freunden geschätzt. Er war immer bereit zu raten und zu helfen. Wir trauern um einen geschätzten Sassen und werden seiner stets in Dankbarkeit gedenken

Ritter Belcant-Uli der vielseitige Kettenschmied; 17.09.1934 - 04.07.2009
Als ausrittfreudiger Knappe und Junker ließ Rt Belcant-Uli kein Turney aus, bei dem eine Kette zu erringen war. Davon zeugt sein Beiname „der vielsaitige Kettenschmied“. Seine große musische Begabung spiegelte sich in seinen Fechsungen, in Worten, in Noten, wie auch mit dem Pinsel wider. Gemälde in unserer Burg sind ein beredtes Zeugnis hiervon. Seine zweite große Leidenschaft galt dem klassischen Ballett. Als Gründer und bis zuletzt Betreuer der Ballett-AG seiner Grund- und Hauptschule hatte er sich überregional einen Namen gemacht. Das Reych Ob der Hamel ist ob dieses herben Verlustes tief betrübt. Unser OK Rt Graf Belcant-Uli wird uns unvergessen bleiben.

Ehrenritter Rum-pel-Pils’chen (356); 12.10.1940 - 24.04.2009
Fast 40 Jahrungen lang war Rt RumpelPils’chen ein begeisterter Schlaraffe, der sich unermüdlich für das Reych einsetzte. 35 Jahrungen waltete er als gewissenhafter Sch, über Jahrzehnte füllte er u.a. die Ämter des Burgvogts und des Mundschenks aus. Sei ne besondere Liebe galt der Poesie, wurde er doch gern als „Der Picasso der Dicht kunst“ tituliert. Im Uhuversum war er ein oft und vor allem gern gesehener Gastrecke und hielt die Bindungen zu unseren Freunden aufrecht. Davon zeugen zahlreiche Tituls und sein Ehrenhelm, der ihm erst kürzlich von unser Ziehmutter Ob der Hamel verliehen wurde. Unser Rt RumpelPils’chen hinterlässt eine nur schwer zu schließende Lücke.

Ritter PaddeProbläm die Reychswaise; 31.10.1947 - 06.02.2009
Bereits als Knappe und Junker setzte sich Rt Padde Probläm aktiv für die Belange des Reyches ein. Als hervorragender Organisator übertrug ihm das Reych die Ämter des Reychskeller- u. Reychsküchenwartes. Aber besonders lag Rt Padde Probläm das Amt des Mundschenks am Herzen. Er gab durch seinen Einfallsreichtum dem schlaraffischen Spiel besondere Impulse. Nach einer fröhlichen Sippung gefiel es nun Oho, Rt Padde Probläm in seiner Heimburg den Lebensfaden plötzlich und unerwartet abzuschneiden. Die Sassenschaft zu Ob der Hamel ist ob dieses herben Verlustes erschüttert und tief betrübt. Rt Padde Probläm wird uns unvergessen bleiben

Ehrenritter Kürass-oh d. Feyerzauberer (354); 08.08.2023 - 29.07.2008
Rt Kürass-oh wurde a.U. 103 in unserem Mutterreyche Hohentübingen Schlaraffe, ein unermüdlicher Helfer bei der Vorbereitung der Reychsgründung, Mitarbeiter beim Aufbau, der Gründung und Gestaltung der Hohenfreudenstatt. Er hütete über 10 Jahre den Thron des h. R. Ob der Hamel (336). Nach Abschluss seiner beruflichen Verpflichtungen wurde er dort Ehrenritter und mit sehr großem Bedauern in seine alte Heimat und zu unserem Reyche entlassen. Für uns war er stets Berater, Helfer und vor allem ein echter, ehrlicher, selbstloser und guter Freund. Unsere Trauer ist sehr groß, er wird in unserem Reyche weiterleben. Wir danken Dir ganz arg, Rt Kürass-oh!

Ritter Cinci-nett der Deisterstiefler; 13.06.1916 - 02.06.2008
Ein Aufenthalt in den Gemarkungen der Cincinatia infizierte ihn mit dem Virus Schlaraffiae. Er war ein prägender und mitgestaltender Sasse und brillierte als C und Oberschlaraffe, war viele Jahre als „Rattifizenz“ Rektor der freyen Münchhausen Uhuversität. Als äußerst ausrittfreudiger Sasse mit fast 2.000 Einritten verstand er, sich in seiner unbezwingbaren Art zahllose Freunde im Uhuversum zu erwerben, davon zeugen seine vielen Tituls und 13 Ehrenhelme. Bresthaftigkeit verhinderte zunehmend seine Teilnahme an unseren Sippungen. Nicht nur die Sassenschaft derer zu Ob der Hamel, sondern auch viele Freunde im Uhuversum werden Rt Cinci-nett nicht vergessen.

Ritter EZ Anonx der druckgeschwärzte Pfälzer; 14.04.1925 - 23.04.2007
Rt Anonx war von Anfang an ein prägender Sasse unseres Reyches, brillierte als Oberschlaraffe, und hatte auch mehrere Reychsämbter inne. Er war ein Freund, der durch sein Wesen und seine Einfälle unserem schlaraffischen Spiel besondere Impulse geben konnte. Er sollte in der kommenden Winterung als Erzschlaraffe unseres Reyches für seine 50-jährige Zugehörigkeit zu Schlaraffia geehrt werden, leider hat Oho es nicht gewollt. Zunehmende Bresthaftigkeit verhinderte seine regelmäßige Teilnahme an unseren Sippungen, doch hielt er stets Kontakt. Die Sassenschaft derer zu Ob der Hamel wird seinen Erzschlaraffen Rt Anonx nicht vergessen

Ehrenritter Leo-nostro (241); 08.08.1911 - 07.01.2004
_Unser viellieber Großfürst" hat uns im begnadetem Alter von 93 Jahren verlassen. A. U. 104 gekugelt, versah er die Kantzlerwürde sechs Jahre, VK wa rer zehn Jahrungen. Zur Ehrung für seine 40 jährige Zugehörigkeit zu unserem Bunde ist es im Christmond leider nicht mehr gekommen. Wer „unseren Leo" im Reych und im Uhuversum erlebte, wie er mit seiner mitreißenden fröhlichen Hertzlichkeit Schlaraffia spielte, und mit hervorragenden Fechsungen aus der Rostra heraus die Sippungen belebte, wird ermessen können, welch großer Recke von uns ging. Unvergessen auch seine persönlichen Ladungen zu jeder sich bietenden Gelegenheit, „ um das Band der freundschaftlichen Gemeinschaft zu festigen", wie er es nannte. Oft spendierte er auch eine Flasche von seinem „Komboden". Das Castellum Peinense wird seinem Leo-nostro, der mit seiner großmütigen A r t viel Gutes bewirkt hat, immer ein dankbares Erinnern bewahren.

Ritter Riach a-moll der amerikanische Rasenmäher; 28.08.1918 - 15.12.2003
lernte Schlaraffia während seiner amerikanischen Tätigkeit in der Newarka kennen. Als seine beruflichen Wege ihn gen Ob der Harnet führten, trat er a. U. 108 unserem Bund bei. Rt Riach amoll weilte auf Grund seines beruflichen Engagements oft für viele Wochen außerhalb unserer Gemarkungen und konnte nicht regelmäßig an unseren Sippungen teilnehmen. Aber so oft es ihm möglich war, sippte er mit uns und erfreute das Reych mit seinen Vorträgen am Clavicimbel. Der Titul „Wiener Sängerknabe an der Weser" kündet von seiner Vorliebe, Musik seiner österreichischen Heimat zu interpretieren. R t Riach a-moll war ein leiser, zurückhaltender Sasse. Seine Liebenswürdigkeit wurde von uns allen besonders geschätzt. Wir werden ihn nicht vergessen!

Ritter EZ du Paeng der Schusslige; 11.02.1924 - 05.10.2003
Unser unvergessener Sasse bekleidete von a.U. 100 bis a.U. 131 stets eine Reychswahlwürde und seine 14 Jahre währende Arbeit als Junkermeister prägte nachhaltig den Stil des Reyches, wobei er den Thron von a.U. 120 bis 131 zierte und die Sippungen als Fungierender stets mit großer Souveränität sowie Schlagfertigkeit leitete, während seine Würdigungen verdienter Sassen wahre Glanzlichter des Sippungsgeschehens waren und er uns mit seinem unvergleichlichen Stil, den Ritterschlag zu zelebrieren, wahre schlaraffische Höhepunkte bescherte, sodass Treue und Beständigkeit als Merkmale seines Wesens uns immer unvergessen bleiben werden!

Ritter Deisterkautz der rastlose Kilometerfresser; 04.01.1943 - 02.10.2003
Rt Deisterkautz gehörte 22 Jahrungen unserem Bunde an und mit ihm verliert unser Reych seinen Cantzelar sowie einen der aktivsten Sassen, der, obwohl ihn die Profanei stark in Anspruch nahm, stets Zeit fand, unser Spiel fantasievoll zu bereichern, wobei er viele Jahre als Baumeister hervorragende Arbeit leistete und das Reych oft zu besonderen Sippungen mit einer großartig geschmückten Burg überraschte, während er in dieser Winterung die Würde des Cantzelars bereits zum zehnten Male bekleidete und uns sowie unsere Gäste mit seinen gekonnten, stets in Versform vorgetragenen Begrüßungsworten erfreute, sodass wir ihn im Lenzmond nur zu gerne mit der Erbwürde geehrt hätten, doch da Uhus Tücke es anders bestimmte, wird Rt Deisterkautz immer unter uns sein!

Ritter Turbex der seßhafte Zahnitäts-Rat; 17.01.1923 - 10.07.2003
Unser unvergessener Mitstreiter gehörte mehr als 40 Jahrungen unserem Bunde an, wurde bereits a.U. 101 als Knappe 17 aufgenommen und war zu allen Zeiten ein aktiver Schlaraffe, dessen außerordentlich großes berufliches Engagement in der Profanei es zwar viele Jahre nicht zuließ, dass er sich schlaraffisch so einsetzen konnte, wie er es sicher gern getan hätte, der aber dennoch immer für uns da war und sich erst in den Jahren des wohlverdienten Ruhestandes mit besonderer Leidenschaft dem schlaraffischen Spiel zuwenden konnte, wobei ihm das Niveau unserer Sippungen und der stilvolle Umgang mit der deutschen Sprache stets sehr am Herzen lagen, sodass er uns in den letzten Jahren, obwohl fast erblindet, dennoch weiterhin stimmgewaltig mit großartigen Fechsungen von der Rostra erfreute und in unserer schlaraffischen Erinnerung auf ewig weiterleben wird!

Ehrenritter Frechfex (20); 11.11.1927 - 22.09.2002
Ein schlaraffisches Herz hat unerwartet aufgehört zu schlagen und in seinem langen, erfüllten schlaraffischen Leben hat „Unser Lieber Reychsfürst“ viele Sassen mit musikalischen Fechsungen beglückt, wobei er in vielen Reychen große Wertschätzung erfuhr und überall ein gern gesehener Freund sowie Einreiter war, der als Oberschlaraffe sieben Jahrungen lang die Geschicke des Reyches mitlenkte, sodass uns sein schlaraffischer Charme und sein humorvoller Witz immer fehlen werden und der von ihm oft intonierte Schlaraffenklang „Wie könnt ich dein vergessen“ nun ihm selbst gilt, während sich das Reych in tiefer Trauer vor einem wahrhaft guten Freund verneigt, der seinen Platz in unseren Herzen behält und uns unvergessen bleibt!

Ritter Wratislav der Heimatfechser; 23.02.1900 - 18.10.2000
Rt Wratislavs schlaraffischer Lebenslauf begann a.U. 94 im Castellum Verdense, dem er drei Jahre als Marschall diente, bis ihn die Profanei in die Uhufinsternis verschlug, doch nach seiner Pensionierung wurde er in unserem Reych wieder sesshaft und blieb auch in seiner neuen schlaraffischen Heimat ein aktiver Sasse, der vier Winterungen lang als Cantzelar wirkte und dem es mehrfach gelang, Profane für unseren Bund zu interessieren, wobei er gerne die Rostra bestieg und uns mit Fechsungen voll feinem, hintergründigem Humor erfreute, und obwohl ihn Bresthaftigkeit seit langem hinderte, persönlich an den Sippungen teilzunehmen, verlor er niemals den Kontakt zu seiner geliebten Schlaraffia, ließ sich ständig wissbegierig über alle Geschehnisse im Reych sowie im Uhuversum unterrichten und blieb auch über seinen profanen Sohn, Rt Bugschlaff (193), fest mit uns verbunden, bis ihm a.U. 140 der Allschlaraffische Rat den Lorbeer zum Großen Uhu-Orden verlieh, weshalb wir unserem Reychs-Nestor, dem ältesten Sassen des deutschen Landesverbandes, stets ein ehrendes Angedenken bewahren werden!

Ehrenritter Bon Juan (190); 03.12.1912 - 29.08.2000
Ein reiches schlaraffisches Leben ist zu Ende gegangen, wobei nur wenige Monde an der Vollendung des 88. Lebensjahres fehlten, nachdem er mit Herz und Seele 44 Jahrungen lang Schlaraffe war und davon stolze 16 Jahrungen das Kantzlerambt versah, während er, weitgereist im Uhuversum, stets innige Freundschaft sowohl zum eigenen als auch zu den vielen befreundeten Reychen pflegte und seine Bresthaftigkeit in den letzten Jahrungen mannhaft meisterte, sodass er sich noch in der vergangenen Winterung, im Eismond, zu einem längeren Ausritt zur Ehrung seines Freundes Rt Don Carlos (312) bereitfand, weshalb wir, überall beliebt wie er war, stolz auf unseren Fürsten und dankbar für all das sind, was er uns gegeben hat!

Ritter Rittmeister der Gehfällige; 04.05.1911 - 19.05.2000
So oft es ihm möglich war, besuchte er die Sippungen befreundeter Reyche, ohne im eigenen Reych zu fehlen, und blieb über dreißig Jahre seinem Wahlspruch treu: „Kein Weg ist zu weit, um einen Freund zu treffen!“, wobei seine häufigen Ausritte Rt Rittmeister nicht daran hinderten, sich mit gleicher Kraft für das Wohl seines Reyches einzusetzen, in dem er als unser Erb-Schatzmeister unseren Reychsschatz von a.U. 113 bis zum Ende dieser Winterung hütete und wir den ureigenen Humor bewunderten, mit dem er seine schwere Kriegsversehrung meisterte, sodass wir dankbar sind, dass er vor wenigen Wochen noch die Brillanten zum Großen Uhu-Orden in Gesundheit erleben und genießen konnte, weshalb wir „unseren Hermann“ niemals vergessen werden!

Ritter Knüllerfex der Frohmütige; 26.06.1921 - 01.08.1999
Ritter Knüllerfex trat a.U. 101 im Castellum Verdense unserem Bunde bei, wechselte später zur Hannovera und war von Anfang an ein prägender Sasse, der wichtige Aufgaben wahrnahm und schon im Castellum Verdense als Oberschlaraffe brillierte, bevor er mehr als zehn Jahre lang den Thron der Hannovera zierte, sodass es für uns eine besondere Freude war, als Rt Knüllerfex seinen Alterswohnsitz in die Gemarkungen unseres Reyches legte und wir einen Freund gewannen, der durch sein Wesen sowie seine Einfälle den Sippungen besondere Impulse gab, wobei seine Fechsungen stets echte „Knüller“ waren, bis wir ihn zuletzt seltener in unserer Burg sahen und Uhu ihn nun von seiner zunehmenden Bresthaftigkeit erlöste!

Ehrenritter, Ez Selbst der Lose (110); 28.05.1921 - 28.06.1999
Noch wenige Stunden vor seinem letzten Ritt in die lichten Gefilde Ahallas tat „unser“ Rt Selbst der Lose das, was er besonders schätzte, indem er per Quasselstrippe Ladungen an alle Sassen seines Reyches aussprach, die er, wie schon unzählige Male zuvor, zu einer Krystalline in seine Heimburg „Uhusculum“ anlässlich des Wiegenfestes der allüberall beliebten Burgfrau Johanna bat, sodass sich die Freunde bestürzt statt dessen auf seiner Trauerfeier einfinden mussten, nachdem er, der a.U. 98 unserem Bunde beigetreten war, als Ehren-Zinkenmeister des Reyches Ob der Hamel und später seiner Oldenburgia in vielen Ämtern, als Oberschlaraffe sowie als Junkermeister diente und nicht nur den Knappen und Junkern, sondern allen Sassen schlaraffische Freundschaft vorlebte, wobei er „selbstlos“ jeden Freund akzeptierte und jedem Labung sowie Reisenden auch eine Lagerstatt bot, weshalb die Oldenburgia eine tragende Säule des Reyches verloren hat und alle Sassen bestrebt sein werden, durch Nacheifern der von Rt Selbst der Lose praktizierten selbstlosen Freundschaft sein Andenken zu ehren!

Ehrenritter Jung-che (393); 28.01.1915 - 09.06.1999
Unser unvergessener Freund begann seinen schlaraffischen Weg a.U. 112 in der Ravensbergia und auf seine Initiative entstand im profanen Detmold aus dem Schlaraffen-Stammtisch a.U. 121 die „Colonie Theotmalli“, in der er über viele Jahre als einer der Gründungsritter das Amt des Kantzelars sowie des Vize-Kantzelars versah und nahezu zwei Jahrzehnte als 1. Vorsitzender des profanen Vereins „Theotmalli e.V.“ wirkte, wobei er als Erb-Schlaraffe und Erb-Wahlwürdenträger zugleich ein unermüdlicher Motor zum Wachsen und Gedeihen unseres damals noch jungen Reyches war, wie sein Schlaraffenpass sowie die Stammrolle beredt über sein Wirken im Sinne und Geiste Allschlaraffias berichten, da ihm kein Weg zu weit war, um Freunde zu suchen sowie zu finden, und ihm keine Anstrengung zu viel war, um unserem Reych junge Schlaraffen zuzuführen, sodass über 20 Sassen ihn zum Paten haben und sein Ahalla-Ritt eine große Lücke hinterlässt, deren sich die eigene Sassenschaft voller Wehmut bewusst ist, während wir um einen liebenswerten Schlaraffenbruder trauern!

Ehrenritter Mimo-Klacks (36); 29.06.1927 - 26.04.1999
Es lohnt sich, um einen Schlaraffen zu weinen, und so hat still, ja ganz leise, wie es seine Art war, ein ganz besonderer Freund seinen letzten Ausritt angetreten, nachdem er eine lange und schwere Krankheit, die er ohne Murren, Stöhnen oder Klagen ertrug, friedlich gen Ahalla ritt, wobei wir nicht seine großen Verdienste, seine Tituln, Orden und Ehren aufzählen wollen, die er selbst nie erwähnte und die ihn doch glücklich sowie stolz machten, was man ihm an seinem Strahlen ansah, während sein Stolz nur dann aus ihm herausbrach, wenn er von ganzem Herzen bekannte, Schlaraffe zu sein, da Rt Mimo-Klacks einer der Schlaraffen war, die irgendwann fast übergangslos selbst zu einem Teil Schlaraffias geworden sind, weshalb wir nun mit der Curia Salensis trauern, die stolz sein kann, ihn für die Schlaraffia gewonnen und zum Ritter geschlagen zu haben, ebenso wie mit der Truymannia, in deren Mauern er Erb-Würdenträger wurde, und mit all den Reychen, die er durch sein fast tagtägliches Ausreiten erfreute, ja mit ganz Allschlaraffia, die einen wirklichen Freund und einen großartigen Schlaraffen verloren hat!

Ritter Ballisto der Zielbewußte; 16.11.1922 - 08.04.1999
Rt Ballisto war einer der stillen, aber immer verlässlichen Freunde, die auf ihre Art das Reych zu prägen wissen, wobei seine Hilfsbereitschaft und sein handwerkliches Können ihn auch in den befreundeten Reychen bekannt und beliebt machten, da er auf kunstvolle Weise zahlreiche Schwerter schmiedete, Burgen mit edlem Mobiliar ausstattete und immer zur Stelle war, wenn es galt, zuzupacken, während er zudem gern ausritt, besonders in die Porta Westfalica, die ihn ob seiner Treue zum Ehrenritter erkor, und die Sippungen mit feinfühligen Fechsungen belebte, bis er, nachdem er lange den Tücken seiner Bresthaftigkeit trotzte und ihm eine Teilnahme an den Sippungen nicht mehr möglich war, dennoch regen Anteil am Geschehen im Reyche nahm, bis am Ende der heldenhafte Kampf gegen das Geschick verloren ging und der Ritt gen Ahalla für ihn Erlösung bedeutete, weshalb die Sassenschaft Rt Ballisto als einen ihrer besten Freunde niemals vergessen wird!

Ritter Norske das Nordlicht; 06.06.1911 - 18.02.1999
Unser unvergessener Freund trat a.U. 111 unserem Bunde bei und erfreute uns immer wieder mit seinen Fechsungen, die oftmals – seinem profanen Berufe entsprechend – das Dampfroß und sein Umfeld zum Inhalt hatten, wobei in den letzten Jahrungen Rt Norskes körperliche Kräfte leider zusehends geringer wurden, so dass wir ihn kaum mehr bei uns erleben konnten, doch blieb der Kontakt zum Reyche dank der ständigen Betreuung durch unseren Rt Fidelius bis zuletzt erhalten, bis Uhu ihn, dem am Ende der Lebensmut abhandengekommen war, nach kurzer Bresthaftigkeit nun gnädig auf den Weg gen Ahalla sandte, weshalb die Sassenschaft zu Ob der Hamel den Freund niemals vergessen wird!

Ritter T'onn-Ass-Is der Blumenreiche; 14.06.1925 - 21.03.1998
Unser unvergessener Freund wurde a.U. 108 auf Rattenburg zum Ritter geschlagen und war als Rt T'onn-Ass-Is ein allzeit aktiver Sasse, der sich stets wortgewaltig engagierte, wenn er das Wohl Schlaraffias oder das seines Reyches gefährdet sah, wobei er das schlaraffische Spiel mit Freude sowie Inbrunst spielte und uns manches seiner Wortgefechte in Erinnerung bleiben wird, während er uns viele Jahre mit seiner unverwechselbaren Originalität als Marschall des Drachen erfreute und das Reych der großen Liebe zu seinem Beruf die berühmte Gambrinus-Sippung verdankt, die Rt T'onn-Ass-Is über Jahrzehnte durch seine Persönlichkeit prägte, sodass wir unseren Freund am besten ehren können, indem das Reych diese Tradition fortsetzt und zukünftige Gambrinus-Sippungen immer fest mit seinem Namen verbunden bleiben werden, da die Sassenschaft zu Ob der Hamel Rt T'onn-Ass-Is niemals vergessen wird!

Ritter Faustus von Allerhand; 22.07.1919 - 23.07.1997
Einen Tag nach seinem 78. Wiegenfest musste Rt Faustus den Ritt gen Ahalla antreten, nachdem er a.U. 120 im Reych Floridana in unseren Bund aufgenommen wurde und schon damals einen Teil der Winterung in unserer Stadt verbrachte, wobei er regelmäßig die Sippungen des Rattenfängerreyches besuchte und als einziger Sasse Ahamerikas die Schärpe eines Rattenfängers h.c. trug, bis er sich vor sechs Jahrungen entschloss, in Ob der Hamel sesshaft zu werden, wo das Reych die Stärke sowie den Gleichmut bewunderte, mit denen Rt Faustus seine schweren, kriegsbedingten Körperbehinderungen meisterte, da ihm selbst weite Ausritte mit schlaraffischen Freunden nicht zu viel wurden und uns seine Liebenswürdigkeit sowie sein Charme auf ewig fehlen werden!

Ehrenritter Kinderhannes (36); 30.09.1936 - 31.01.1996
Nach lang anhaltender Bresthaftigkeit ist unser Freund in die lichten Gefilde Ahallas eingeritten, nachdem unser Rt Kinderhannes a.U. 106 dem Schlaraffenbunde beitrat und bereits wenige Zeit nach seinem Ritterschlag für den langen Zeitraum von vierzehn Jahrungen als Oberschlaraffe, Ordenskanzler sowie Ordensmarschall wirkte, um sodann mit ebenso großem Verdienst die Ämter des Vize-Kantzelars und Kantzelars zu bekleiden, bis ihn gesundheitliche Gründe später zwangen, seinen profanen Schuldienst ebenso aufzugeben wie die Ämter in unserem Reych, weshalb wir nun Abschied nehmen von einem Freund mit einem weiten und großzügigen Herzen, insbesondere gegenüber Kindern, wobei uns seine von ihm ausgerichteten Nikolaussippchen mit den Burgmaiden sowie Knäpplein befreundeter Sassen und auch die Ausgestaltung seiner Sommerfeste in der Lüneburger Heide oder an anderen Orten unvergessen bleiben werden, da wir diesen lieben Freund niemals vergessen!

Ritter Von de Charbon der Tiefschürfende; 15.02.1914 - 21.01.1996
Seit a. U. 100 gehörte Rt Von de Charbon unserem Bunde an. In 37 der Jahrungen hat er sich um Ob der Hamel und Schlaraffia verdient gemacht. Obwohl er auf Grund profaner Tätigkeit unserem Freundeskreis einige Jahre fernbleiben mußte, hielt er das gegebene Versprechen, nach Eintritt i n den Ruhestand sich wieder ganz der Schlaraffia z u widmen. Bald wählte ihn das Reych zum M , und Rt Von de Charbon erfüllte die Aufgaben dieses Ambtes für mehr als zehn Jahre mit großem Engagement. Seine Ausrittfreudigkeit zu unserer Ziehtochter dankte ihm das Reych Porta Westfalica mit der Verleihung des Ehrenhelms. Die Sassen unseres Reyches und all seine Freunde werden ihm stets ein treues Andenken bewahren. Wir sind ärmer geworden.

Ehrenritter Dr. Mirakel (120); 21.05.1902 - 09.01.1995
Verzaubert hat er uns seit a.U. 89 mit seiner warmen Freundschaft, wobei sein herzliches „ich heiße Hellmuth, und wie heißt Du?“ immer untrennbar mit ihm verbunden bleiben wird, ebenso wie seine auch im hohen Alter noch unnachahmliche Fingerfertigkeit, sodass wir nun ohne seinen Zauber sippen müssen, doch fröhlich – ganz so, wie er es sich wünschte – während viele Freunde aus Tochter- und Nachbarreychen ihn bei seinem letzten Ritt ehrend begleitet haben!

Ehrenritter Bahndit nie Ruh (55); 10.09.1919 - 27.11.1993
Unser Großfürst, den seine Freunde liebevoll „Bobby“ nannten, war 46 Jahrungen lang ein begeisterter Schlaraffe, und obwohl er in den letzten 10 Jahrungen an das Lotterbett gefesselt war, kam sein Ahallaritt überraschend, nachdem er zeit seines Lebens ein sehr fleißiger Ausreiter gewesen war, der unter großen Schwierigkeiten einst auch die Reyche jenseits des Eisernen Vorhangs besuchte und mit großer Freude sowie Häufigkeit in den Reychen des LV Austria sippte, wobei er besonders zu ausübenden Künstlern in allen Reychen schnell herzlichen Kontakt fand und stets mit treffenden sowie humorvollen Wortmeldungen brillierte, da seine besondere Stärke darin lag, den Güldenen Ball im Finge zu halten, weshalb ihn unser Reych am 40. Jahrestage seiner Mitgliedschaft durch eine Sippung in seiner Heimburg ehrte sowie ihm den Orden „Schwarzer Herzog“ verlieh, während er vom Bett aus das Geschehen mit launigen Bemerkungen kommentierte und viel zur Erheiterung beitrug, wobei ihn Freunde aus nahen sowie fernen Reychen am Krankenlager besuchten, mit denen er fast bis zuletzt schlaraffische Erinnerungen austauschte und scherzte!

Ehrenritter Steiff (257); 22.05.1904 - 18.05.1993
.A. U. 98 trat er unserem Bund bei und diente dem Reych in vielen Reychsämbtern. Durch seine Bresthaftigkeit konnte er leider schon lange nicht mehr an unseren Sippungen teilnehmen.

Ehrenritter Vespagnol (190); 07.12.1923 - 10.11.1992
Unser Reychs-Erb-Großfürst, Se. Durchlaucht, hat nach längerer Bresthaftigkeit den Ritt gen Ahalla angetreten, nachdem er erst vor zwei Jahrungen sein 30-jähriges Thronjubiläum und gleichzeitig seine 40-jährige Zugehörigkeit zur Schlaraffia feierte, womit wir einen Freund verlieren, der während einer langen Zeitspanne das Reych nachhaltig geprägt hat und weit ins Uhuversum wirkte, wobei er sowohl in der profanen Welt als auch von den Schlaraffen als Künstler von hohem Rang geschätzt wurde und im Vortrag ein hervorragender Meister des Wortes war, der uns an Kunst sowie Freundschaft unendlich viel geschenkt hat, was uns auf ewig unvergessen bleiben wird!

Ehrenritter Moby Dick (20); 30.11.1938 - 09.07.1991
Seit 24 Jahrungen war er Sasse unseres Reyches und stets bereit, dem Freund sowie Schlaraffenbruder Generosität entgegenzubringen, was ihn besonders auszeichnete, wobei er als Schlaraffe bis zum letzten Atemzug die Ideale unseres Bundes verkörperte und sich sowie unserem Reych viele Freunde gewann, während seine hohen Auszeichnungen und Tituln von der hohen Wertschätzung zeugen, die ihm allüberall zuteil wurde, bis er nun nach langem, tapferen Ringen gen Ahalla geritten ist, weshalb wir und alle, die ihn kannten, ihn niemals vergessen werden!

Ehrenritter Hadschi barba (36); 05.03.1917 - 29.11.1990
Ein lieber, hochgeachteter Freund, der uns das Schlaraffenspiel vorlebte und das Freundschaftsideal in bester Weise verkörperte, ist nach kurzer Bresthaftigkeit von uns gegangen, womit wir ein Markenzeichen Hammonias sowie einen unserer profiliertesten Sassen verloren haben, der als unser Botschafter im europäischen Uhuversum wirkte und dessen Begegnung stets ein Gewinn war, während sein künstlerisches Schaffen in zahlreichen Gemälden Niederschlag fand, die sich als Erinnerung an ihn in vielen Heimburgen seiner Freunde wiederfinden, da er die Sippungen stets fröhlich sowie aufgeschlossen durch manch launigen Einfall belebte und seine Herzlichkeit sowie Hilfsbereitschaft, nicht zuletzt seine große Liebe zu den Tieren, sprichwörtlich waren, sodass uns nun ein spiegelfester, bis zum letzten Atemzug sehr aktiver Freund verlassen hat, dem ein vielseitiges ehrendes Andenken gewiss ist!

Ehrenritter Dolf (109); 11.06.1901 - 10.05.1990
Wir trauern um einen Freund, der seiner Weltcuria in vielen Ämtern sowie Würden treu diente und dem als „österreichischem Holländer“ oder „holländischem Österreicher“ viele Talente in die Wiege gelegt wurden, wobei seine humanistische Einstellung, gepaart mit Weltoffenheit und ergänzt durch seine Sprachbegabung, von bester schlaraffischer Prägung war, nachdem es ihn nach Kriegsende zunächst in die Heimat seines Vaters nach Wien und später nach Vorarlberg verschlug, wo er vor Jahrzehnten den Weg zu unserem Bunde fand, in unnachahmlicher Weise seine Toleranz praktizierte und uns an seinen künstlerischen Begabungen teilhaben ließ, sodass seine Worte aus Shakespeares Narrenlied: „Soll ich weiter wandern und lieben stets aufs neu“, die er in seinen letzten Minuten auf ein Stück Papier kritzelte, uns stets Mahnung sowie Verpflichtung bleiben werden!

Ritter Silogenes der Pläneschmied; 30.09.1915 - 15.04.1988

Ehrenritter Gospodin (20); 28.06.1895 - 10.07.1987
Unser lieber Großfürst war mit Herz und Seele ein begeisterter Schlaraffe, der nicht nur in deutschen Landen, sondern auch in Austrias Gemarkungen herzliche Freundschaft sowie hohes Ansehen genoss, sodass jeder, der ihn kannte, ihn niemals vergessen wird!

Ehrenritter Lenau (15); 28.07.1994 - 24.05.1987
Rt Lenau von Mogul-Persiflagien, Ehrenvorsitzender des LV Deutschland, DSR 90-117, ASR 92-117 und Patriarch Allschlaraffiae, wurde mit der Goldenen Verdienstmedaille des LVNA, als Komtur des AVO sowie mit den Brillanten zum Großen Uhu-Orden ausgezeichnet und war Erb-Ritter, Erb-Oberschlaraffe sowie Kantzelar, wobei unser Großfürst, der im 93. Lebensjahr stand, Schlaraffia als den Inbegriff seines Lebens betrachtete, da es ihm vergönnt war, fast 65 Jahrungen unserem Bunde anzugehören und außer größten Auszeichnungen die höchste Stufe schlaraffischer Würden zu erreichen, während ihn zudem 90 Reyche zu ihrem Ehrenritter erkürten!

Ritter Bretternich der Astreine; 09.06.1917 - 19.10.1986
Seit 18 Jahrungen war er uns ein liebenswerter Freund, der auch in seiner ruhigen, verschmitzten Weise das Reych mitzuprägen wusste und, immer hilfsbereit für jeden Einsatz innerhalb sowie außerhalb der Sippungen zur Verfügung stehend, sich besonders um unsere Münchhausen-Turneys in seiner Heimatstadt Bodenwerder verdient gemacht hat, wobei er, obwohl sich seine Bresthaftigkeit zuletzt stärker bemerkbar machte, dennoch an den Sippungen teilnahm, da seine Verbundenheit zum Reyche stärker war als Ohos Schicksalsschläge, sodass er bis zum unerwarteten Ende wahrhaft der Unsere war!

Ritter Krimi-Kuss der Mordsbube; 19.05.1932 - 19.02.1986
Unser unvergessener Freund wurde a.U. 105 in der Friburgia Brisgaviae Schlaraffe und kam zu uns, als er seinen Wohnsitz im benachbarten Bad Pyrmont nahm, wobei er durch seine liebenswürdige Art bald die Herzen unserer Sassen gewann und unsere Sippungen durch humorvolle sowie besinnliche Fechsungen bereicherte, was ihn auch in befreundeten Reychen zu einem gern gesehenen Gast machte, bis ihn schwere Bresthaftigkeit auf das Lotterbett warf, er jedoch bis zuletzt fest daran glaubte, wieder zu seinem Reyche und seinen Freunden zurückkehren zu können, sodass wir nun mit seinem Abschied einen unserer besten Sassen verloren haben!

Ritter Elan des Reyches Reyse-Reyter; 21.12.1907 - 19.11.1985

Ritter Minimax der Laute-Schläger; 22.05.1909 - 26.06.1985
Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehörte er unserem Bunde an und prägte unser Reych durch seine humorvollen Fechsungen – mit sowie ohne Laute – aber auch durch seine fundierten Vorträge aus seinem reichen Wissen und Erleben entscheidend mit, wobei häufige Ausritte ihm auch in den Schwesterreychen viele Freunde schufen, bis ihn in den letzten Jahrungen schwere Bresthaftigkeit daran hinderte, aktiv am Sippungsgeschehen teilzunehmen, sodass der Ahallaritt schließlich Erlösung war, wir jedoch mit ihm einen wertvollen Freund verloren haben!

Ritter Jostal der Großmogul von der Aue; 20.05.1917 - 19.01.1985
Er kam a.U. 104 zu unserem Bunde und verlebte seine schlaraffische Jugend in der Castellum Visurgis, bevor er vor fünf Jahrungen Hameln zu seinem Ruhesitz erwählte und ein aktiver, humorvoller sowie liebenswerter Sasse unseres Reyches wurde, dem unsere Herzen von Anfang an freundschaftlich entgegenschlugen, wobei wir ihn besonders als emsigen sowie würdevollen Burgvogt schätzten, der – nun der profanen Belastung nicht mehr ausgesetzt – mit Freude fechste sowie gern mit uns ausritt und sich so auch in den Nachbarreychen viele Freundschaften schuf, bis uns sein plötzlicher, völlig unerwarteter Ahallaritt zutiefst erschüttert hat!

Ritter Pindopp der Liedersexische; 01.08.1913 - 06.01.1985
Über 15 Jahrungen gehörte er unserem Bunde an und bereicherte die Sippungen durch seine gekonnten Fechsungen sowie seine unnachahmlichen, witzigen Gesangsvorträge, während zahlreiche Ausritte ihm Freunde im weiten Uhuversum schufen und er bei so manchem Münchhausen-Turney zu Bodenwerder in glanzvoller Weise den Freiherrn von Münchhausen verkörperte, wobei in der letzten Zeit eine zunehmende Bresthaftigkeit die Teilnahme am Sippungsgeschehen verhinderte, wir ihm jedoch noch in einer festlichen Sippung den Ursippenorden persönlich überreichen konnten, bevor wir nun mit seinem Abschied einen hervorragenden Sassen verloren haben!

Ritter Chroni-Kuss der vornehme Lord; 19.07.1918 - 04.08.1983
Seit a.U. 101 hat er die Geschicke des jungen Reyches entscheidend mitgeprägt, wobei er in den letzten Jahren als glänzender Oberschlaraffe wirkte und uns, kaum dass er der profanen Berufsbelastung entronnen war, durch eine schwere Erkrankung entrissen wurde, sodass er uns nun mit seinem noblen Wesen, seiner liebenswürdigen Freundschaft sowie seiner nimmermüden Tatkraft sehr fehlen und bei Freunden überall eine schmerzliche Lücke hinterlassen wird!

Ritter Na endli der Steirer Preiß; 28.02.1903 - 12.03.1983
Seinem Heimatreych blieb er stets in herzlicher Freundschaft verbunden, obwohl er unsere Farben in den letzten Jahren in seiner österreichischen Wahlheimat vertrat, und so freuten wir uns jedes Mal aufrichtig, wenn er zu uns kam und wie immer unsere Sippungen bereicherte!

Ehrenritter Tamm (20); 27.06.1894 - 13.07.1981
In den langen Jahren seines Wirkens erwarb er sich die Titul Großfürst und Vater des Reyches, denn er war die tragende Säule des Geschehens und verfolgte trotz schwerer Bresthaftigkeit bis zuletzt mit unermüdlichem Interesse die Geschicke des Reyches!

Ritter EZ Fehd-Erhalter der wortkarge Boxbeutelschneider; 19.01.1911 - 04.02.1981
Das Rattenfängerreych hat einen seiner Besten verloren, da er als Mitbegründer sowie langjähriger Oberschlaraffe dank seiner Herzlichkeit, seiner glanzvollen Ideen, seines sprühenden Witzes und der unnachahmlichen Beherrschung der Sprache die Sippungen entscheidend prägte sowie dem Reyche im gesamten Uhuversum viele Freunde schuf, wobei ihm als „Rattifizenz“ der von ihm gegründeten Freyen Münchhausen-Uhuversität eine weithin bekannte schlaraffische Besonderheit gelang, die uns auf ewig als sein Vermächtnis erhalten bleibt!

Ehrenritter Baron Schrott (190); 06.02.1936 - 06.01.1981
Mit beispielhaftem Einsatz als Verwalter hat er während seiner 16 Jahre bei uns die Kehrwiederburg zu einem wahren Anziehungspunkt gemacht und als Ausrittmeister unzählige wertvolle Kontakte geknüpft, wobei sein unerschöpflicher Einfallsreichtum stets den glanzvollen Rahmen für viele unvergessliche Festsippungen bildete!

Ritter Uetz vom Walde; 28.08.1911 - 05.11.1980
Dank tiefgehender Fechsungen, seiner gewinnenden Herzlichkeit und Großzügigkeit sowie seiner Liebe zur Natur, die er immer wieder anklingen ließ, war er in 23 Jahren einer unserer Profiliertesten geworden, wobei ihn der Titel „Der empfindsame Gipfelstürmer“ treffend charakterisierte!

Ritter Waid-Hertz der Wechselstromer; 27.01.1909 - 20.09.1979
In seiner ruhigen Wesensart machte er sich unauffällig als Burgvogt verdient und gestaltete als passionierter Waidmann die Hubertus-Sippungen, wobei er stets alle Sassen an seiner Liebhaberei teilhaben ließ!

Ritter EZ Peer-long unser Missionar; 22.08.1905 - 26.07.1979
Vor 23 Jahren hatte er unseren Reychsgründer Poldi mit der Hildesia bekanntgemacht und damit die Wiege unseres Reyches bereitet, wobei er das Sippungsgeschehen fortan als Hofnarr mit herzlichem Humor bereicherte und wir ihm für seine stete Bereitschaft, Freundschaft zu geben sowie uns fürtrefflichen Nachwuchs zuzuführen, zutiefst zu danken haben, da sein Sinnen auch während der Zeit seiner schweren Bresthaftigkeit immerzu uns und unserem Bunde galt!

Ritter Für-Witz der Do(r)frichter; 11.02.1903 - 18.01.1979

Ritter Wal der Ros(s)ige; 06.02.1910 - 05.02.1978
Er gehörte unserem Reyche seit 19 Jahrungen an und wirkte aktiv sowie begeistert am Reychsgeschehen mit, bis es ihm durch profane Belastungen schließlich nicht mehr vergönnt war, regelmäßig mit uns zu sippen!

Ehrenritter Snack Platt (248); 01.04.1912 - 04.01.1978
Als Botschafter der Athenae Gottingensis hat er im ganzen Uhuversum Freundschaften geknüpft und, aus diesen Quellen schöpfend, das Spiel im eigenen Reych als Ceremonienmeister mit seinen plattdeutschen Wort- und Liedfechsungen sowie seinem im besten Sinne streitbaren Humor unermesslich bereichert!

Ritter Sing-man-to der Reychsbarde; 02.04.1890 - 15.09.1977
Mit ihm verliert das Rattenfängerreych einen begnadeten Musikus und hervorragenden Schlaraffen, der noch im neunten Lebensjahrzehnt nicht nur das eigene Reych mit seinen unnachahmlichen musikalischen Fechsungen nach schwierigen alten Weisen beglückte!

Ritter EZ Poldi der stählerne Reimersproß; 10.05.1903 - 04.07.1976
Ritter Poldi war schon in seiner böhmischen Heimat vom Großvater und vom Vater für die Schlaraffia begeistert worden und trat nach den Wirren des Krieges a.U. 93 unserem Bund bei, um später in seiner endgültigen neuen Heimat das Reych Ob der Hamel zu gründen, dem er fortan all seine Energie und Liebe schenkte und welches er als Oberschlaraffe durch seine Menschlichkeit sowie die Kraft seiner Persönlichkeit mit echtem schlaraffischen Geist erfüllte!

Ritter EZ Bahndit der Tonangeber; 18.05.1907 - 10.04.1976
Ritter Bahndit hat das Rattenfängerreych nicht nur mitbegründet, sondern auch entscheidend geprägt, indem er als langjähriger Kantzler viele Verbindungen knüpfte und durch seine Liebe zur Musik, die er als vorzüglicher Zinkenmeister sowie in eigenen Kompositionen pflegte, zu einem wahren Bewahrer der Kunst als eines der höchsten Ideale Schlaraffias wurde!

Ehrenritter Schmunzelchen (120); 06.04.1895 - 24.10.1975
28 Jahrungen war er uns ein treuer Schlaraffenfreund und über zehn Jahrungen Schatzmeister, wobei er sich während dieser Zeit um das Reych und Schlaraffia sehr verdient gemacht hat, indem er selbst den Mammon aus der Zeit vor der Uhufinsternis zurückgewonnen hat; im Uhuversum bekannt, war er ein liebenswerter Freund, stets hilfsbereit und von allen geschätzt, dem vor einem halben Jahr noch der Großursippenorden verliehen wurde.

Ehrenritter Gehmal Pascha (195); 26.12.1890 - 09.02.1975

Ehrenritter Bilangs (190); 21.07.1901 - 19.10.1974
Die Hildesia verliert ihren Nestor aller Lieblinge, Se. Absolululität, der über 42 Jahrungen mit seiner dynamischen Kraft unser Reych belebt hat, da er mit ganzem Herzen Schlaraffe war und zudem 20 Jahrungen lang als Oberschlaraffe die Geschicke Hildesias entscheidend mitbestimmt hat.

Ehrenritter Serenissimus (356); 11.12.1904 - 22.03.1974
Wir alle verlieren in unserem Junkermeister und ehemaligen OK einen begeisterten Schlaraffen, der kaum eine Sippung versäumte und in seiner feinen, stillen Art unser Reych mitgeprägt hat.

Ritter Don Rebello der letzte Stahlroßritter; 02.05.1894 - 23.12.1973
Mit Ritter Don Rebell verlor das Rattenfängerreych seinen im Uhuversum weitbekannten Botschafter, der als unermüdlicher Ausreiter sowie als Mittler vieler neuer Freunde die entscheidende Kontaktstelle zwischen unserem Reyche und den fernsten Gemarkungen des Uhuversums bildete und dabei allüberall geschätzt, geehrt und beliebt war!

Ritter EZ Zerberus der Gewaltige; 30.08.1897 - 17.11.1973
Von der Reychsgründung an der unübersehbare Reychsschwertträger, der grimmig-liebenswerte Reychsstück- und Fehdemeister, war Rtt Zerberus eine der bescheiden im Hintergrund wirkenden, stets zuverlässigen Säulen unseres Reyches, der seine zwei Söhne den Fittichen Uhus an und legte damit den Grundstein für eine schlaraffisehe Dynastie

Ritter EZ Psycho der Logische; 04.10.1904 - 18.11.1971
Er war einer unserer ersten Erzschlaraffen und bereits von der ersten Feldlagersippung a.U. 97 angefangen eine wertvolle Stütze des Reyches, dessen Fechsungen als begeisterter Humanist voll tiefen Inhaltes und gewissenhaft ausgefeilt eine echte Bereicherung unserer Sippungen waren, während er als Erbmarshall lange Jahrungen hindurch die Geschicke des jungen Reyches bestimmte.

Ehrenritter Multifex (190); 26.10.1883 - 01.07.1971
Unser Multifex gehörte seit a.U. 64 unserem Bunde an und war es, der nach dem Kriege im persönlichen Einsatz die Pforten unserer Burg wieder öffnete, wobei er als Oberschlaraffe über viele Jahre hinweg für seine Hildesia wirkte und durch viele Ausritte sich sowie seinem Reyche viele Freunde erwarb

Ehrenritter Du-Glas (241); 26.06.1899 - 10.04.1971
Als Knappe 49 trat er a.U. 90 in der Peinense dem Uhubund bei und versah seit a.U. 95 in vorbildlicher Weise das Kantzlerambt, wobei er als solcher das Ansehen unseres Reyches im gesamten Uhuversum stetig mehrte!

Ehrenritter von Quadro (120); 27.08.1893 - 13.10.1970

Ritter Gobetrotter der Ostseefahrer; 15.05.1891 - 15.08.1970

Ritter EZ Peli-Khan der widmarkige Buschklepper; 06.06.1900 - 26.07.1969
Seit Reychsgründung war Fürst Peli-Khan im Trubel schlaraffischen Tuns ein Ruhepunkt der Liebenswürdigkeit, der Ausgeglichenheit und des feinen, nie verletzenden Humors, wobei seine Vertrautheit mit den Werken Wilhelm Buschs so manche Sippung bereicherte; er lenkte die Geschicke des Reyches über viele Jahrungen hinweg als Junkermeister sowie auf dem Throne entscheidend mit, bis er für uns alle unfassbar und unerwartet den Ritt gen Ahall antrat, doch wird seine Herzensgüte ebenso unvergessen bleiben wie sein unverkennbares „Brav, brav!“ nach so mancher gelungenen Fechsung, denn das Reych Ob der Hamel trauert wahrlich um einen seiner Besten!

Ritter Edu Bácsi der Zartbesaitete; 16.12.1903 - 29.10.1967
Nur wenige Jahrungen war es Ritter Edu-Bäcsi vergönnt, dem Uhu zu dienen und seinem Reyche durch seine unnachahmliche Art, Gesangs- und Seufzerholzfechsungen zu bringen, Freude zu bereiten, wobei seine Freunde besonders die oftmals in philosophische Weiten führenden Vorträge vermissen werden; Edu-Bäcsi ist in aller Stille von uns gegangen, doch seine schlaraffische Begeisterung wird uns allen unvergessen bleiben!

Ritter EZ Turmhoch von Pragas Zinnen; 08.10.1892 - 18.12.1965
Wir gedenken Ritter Turmhoch von Pragas Zinnen, seines Zeichens vereidigter Gast-Wirtschaftsprüfer, Reychs-Nachtlicht und Professor der Uhuversität, Ez.

Ehrenritter Mokt-wi (241); 07.03.1884 - 30.03.1965
Ritter Mokt-wi der Alstersegler, Großfürst, Geheimer Legationsrat, Reychsfreiherr von Labskausien, Reychsgraf in Silvana, Doktor der Poesie, Edler von der Fuhseschantzen, Getreuer Paladin der Brunsviga, Botschafter der Kilia, Großherzog von der Okerburg (55), Fürst von der Löwenburg (51), Friedensritter der Ossenbrugga, Reychskammerrat der Wetzlarer Rittertafel (335), Freiherr von der Allerburg (309), Kommandant vom Brandenburger Tor (2), Ritter des Gaisburger Marsches (11), Admiral der Alsterflotte (36), Kurfürst von Niedersachsen (20), Janitschare d. souv. Ne-boj-se-Ordens, Ordentlicher Professor der Schlaraffologie (336), Allzeyt altbewährter würklich veritabler Amicus Hildesiae, Baron von und zu Gaisburg (11), Kilianischer Sprotten-Admiral (26), Amicus Chasallae und Inhaber der Großursippen-Silbervase (110) sowie Häcker vom Stein und Leisten (84), war als Mitbegründer des Reyches maßgeblich für die Wiedererstehung des Castellum Peinense nach der uhufinsteren Zeit verantwortlich; er war es, der mit wenigen Getreuen die Pforten der Burg bis zuletzt verteidigte, als Oho sie schloss, und er wirkte über Jahrzehnte hinweg nicht nur als vorbildlicher Kantzler, sondern auch in hervorragender Weise als Oberschlaraffe, wobei er durch unzählige Ausritte eine große Zahl an Freunden gewann und seinem Reych im gesamten Uhuversum zu höchstem Ansehen verhalf.

Ritter Van Kieks der Fexungslistige; 18.05.1895 - 25.11.1964
Er wirkte als Her- und Fortzog sowie als Korrespondent des Reyches in den helvetischen Gauen; als Schlaraffenritter und Privat-Dozent der freyen Münchhausen-Uhuversität war er zudem des Reyches helvetischer Flügelmann.

Ritter EZ Erzschelm der Höllenteufel; 25.02.1885 - 03.01.1962
ist in den frühen Morgenstunden des 3. Eismondes a. U. 104 still in die lichten Gefilde Ahalls eingeritten. Trotz seyner körperlichen Schäden in den letzten Jahrungen hat er uns immer wieder seyne große Liebe zu Schlaraffia in Wort und Tat bewiesen. Seyne schlaraffische Wiege stand a. U. 67 in der hohen Wratislavia, wo er nach seynen eigenen Angaben 3 Jahrungen als Junker die schönsten schlaraffischen Zeytten erlebte. A. U. 71 wurde er von Hk Tektovid zum Ritter geschlagen. In unzähligen Duellen und Féxungen bewies er, daß er seinen Beynamen Der Höllenteufel zu Recht führte. Ab a. U. 72 im h. Reyche Glivitium wurde er bald auf den Thron gewählt, den er solange zierte bis die profanen Verhältnisse a. U. 74 die Auflösung dieses Reydes erzwangen. Seyn ganzes Sein und Denken aber blieb auf Schlaraffia gerichtet. Dies zeigte er, da er nach seiner a. U. 87 erfolgten Vertreibung aus seyner inniggeliebten Heymat, seine Reychsunmittelbarkeit als Glivitium-Sasse aufgab und sich beim h. Reyche Hildesia seßhaft meldete, um dadurch mitwirken zu können, dem Uhu ob der Hamel ein neues Nest zu bauen. Zum Dank für seine schlaraffische Tat wurde er am 23. 4. a. U. 100 zum Erbschlaraffen erklärt und mit dem Titel „Unser Erzschelm, der gefürstete Reychskondytor“ belohnt. A. U. 98 erhielt er den Ursippenorden. Die Abnahme seyner körperlichen Kräfte zwang „Unseren Erzschelm“ dem Thron zu entsagen, hinderte ihn aber nicht daran, seyn ganzes Denken und seyne schlaraffische Liebe immer wieder unserem Bunde zu weihen. Nachdem er noch am 27. des Christmondes in der hohen Olburgia zur Uhubaumfeyer fröhlich gesippt, ritt er, ein Vollendeter, am 3. des Eismondes sanft in Ahall eyn. Das h. Reych ob der Hamel nimmt zutiefst getroffen in Dankbarkeit für seyn schlaraffisches Vorbild Abschied von seinem geliebten Mitbegründer.

Ritter EZ Akanthus der Uhubildner; 18.04.1879 - 15.07.1961

Ehrenritter von Bima (190); 01.08.1904 - 06.02.1961

Ritter Wilhelm der Schlachtenlenker; 24.08.1886 - 02.01.1961

Knappe 8 (Karl Beyer); 11.05.1902 - 27.04.1959

Ritter EZ Von Igelheim der Vornehme; 01.03.1905 - 07.11.1958
gefürsteter Reychs-Condytor, Pi-Ratten-Kapitän, Beherrscher aller Ratten und König derselben, akkreditierter Gesandter der hohen Oldenburgia, Erzfreund der Oldenburgia, Huckebeyn-Standarten-Ritter der Hildesia, Hausfreund der Mutter Hildesia, Schlarattenritter mit Loch, Urs., Ez., Eb., O-R., *190. Ist in den frühen Morgenstunden des 3. Eismondes a. U. 104 still in die lichten Gefilde Ahalls eingeritten. Trotz seyner körperlichen Schäden in den letzten Jahrungen hat er uns immer wieder seyne große Liebe zu Schlaraffia in Wort und Tar bewiesen. Seyne schlaraffische Wiege stand a. U. 67 in der hohen Wratislavia, wo er nach seynen eigenen Angaben 3 Jahrungen als Junker die schönsten schlaraffischen Zeytten erlebte. A. U. 71 wurde er von Hk Tektovid zum Ritter geschlagen. In unzähligen Duellen und Féxungen bewies er, daß er seinen Beynamen Der Höllenteufel zu Recht führte. Ab a. U. 72 im h. Reyche Glivitium wurde er bald auf den Thron gewählt, den er solange zierte bis die profanen Verhältnisse a. U. 74 die Auflösung dieses Reydes erzwangen. Seyn ganzes Sein und Denken aber blieb auf Schlaraffia gerichtet. Dies zeigte er, da er nach seiner a. U. 87 erfolgten Vertreibung aus seyner inniggeliebten Heymat, seine Reychsunmittelharkeit als Glivitium-Sasse aufgab und sich beim h. Reyche Hildesia seßhaft meldete, um dadurch mitwirken zu können, dem Uhu ob der Hamel ein neues Nest zu bauen. Zum Dank für seine schlaraffische Tat wurde er am 23. 4. a. U. 100 zum Erbschlaraffen erklärt und mit dem Titel Unser Erzschelm, der gefürstete Reychskondytor belohnt. A.U. 98 erhielt er den Ursippenorden. Die Abnahme seyner körperlichen Kräfte zwang „Unseren Erzschelm“ dem Thron zu entsagen, hinderte ihn aber nicht daran, seyn ganzes Denken und seyne schlaraffische Liebe immer wieder unserem Bunde zu weihen. Nachdem er noch am 27. des Christmondes in der hohen Olburgia zur Uhubaumfeyer fröhlich gesippt, ritt er, ein Vollendeter, am 3. des Eismondes sanft in Ahall eyn. Das h. Reych ob der Hamel nimmt zutiefst getroffen in Dankbarkeit für seyn schlaraffisches Vorbild Abschied von seinem geliebten Mitbegründer.