Wir über uns
© Schlaraffia Hameln e. V., 2007 - 2020
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Schlaraffia > Ob der Hamel <
Das allzeyt fröhliche Rattenfängerreych
Ob der Hamel“ ganz im Zeichen des Uhu Seit dem Jahre 1859 besteht der Weltbund Schlaraffia. Eine innige Gemeinschaft von Männern, die in gleichgesinntem Streben die Pflege von Humor und Kunst unter gewissenhafter Beobachtung eines gebotenen Ceremoniales bezweckt und deren Hauptgrundsatz die Hochhaltung der Freundschaft ist. Die Schlaraffia ist kein Geheimbund, deshalb wollen wir uns zum besseren Verstehen hier einmal vorstellen: Uhu Lulu, Ihr Ritter vom Uhu! Es gibt mehr Narren unter uns, als wir ahnen: Einzug durch ein Spalier von Rittern mit scheppernden Holzschwertern mit diesem Begrüßungsritual beginnt Woche für Woche in aller Welt der wundersamste deutsche Herrenabend. „Schlaraffia“ heißt der exklusive Männerbund, der seit nunmehr 150 Jahren im Zeichen des Uhus — dem Vogel der Weisheit — sein unbekanntes Wesen treibt. 1956 wurde auch in Hameln ein Schlaraffenreych gegründet. Seit 2002 besitzen die Schlaraffen in Hameln am 164er Ring 21 ihr eigenes Vereinslokal, das sie in vielen Arbeitseinsätzen selbst gestaltet haben. Mit Mantel und Koffer legen die seriösen Herren an der Garderobe ihren Beruf und Titel ab. Fortan reden sie sich nur noch mit dem Ritternamen an. „Dem Uhu gilt der erste Gruß!“ Beim Betreten ihres Versammlungslokals, das sie „Burg“ nennen, verbeugen sich die Schlaraffen ehrfürchtig vor ihrem Wappentier. Die Schlaraffen sind kein Club von Schlemmern, sie geben sich eher bescheiden aus. Etwa 11.000 Mitglieder zählt der Bund weltweit, also eher ein kleiner aber exklusiver Freundeskreis, in dem überall deutsch gesprochen wird. Allerdings manchmal in einer ans Mittelalterliche angelehnten Sprache. So sippen sie denn Woche für Woche in ihrer Burg, die letzten Ritter der Romantik. „Ein Abend in Schlaraffia muss das Gemüt erhöhen“ singen die Sassen und wollen erklären: „Man braucht eine Traumwelt. Für manche Schlaraffen ist es wie ein warmes Bad, in das man wohlig eintaucht“. Das verbreitet der Uhubund: Nestwärme, weltweit. Ein Stück Gefühlskultur im Computerzeitalter. Ein bisschen Wahres, Gutes, Schönes. Heroische Heiterkeit gerade in widrigen Zeiten. Alles, was diese Harmonie stören könnte, wird in Schlaraffia ausgeklammert: Politik, Geschäft, Religion und — Frauen! Nur an der Rolandnadel könnt ihr sie erkennen. Eine kleine weiße oder perlmuttfarbene Perle am Revers. Das signalisiert: Der ist Schlaraffe! Hier in Hameln wollen wir noch an drei Persönlichkeiten erinnern, die leider schon verstorben sind, aber Kraft für ihr Tun in der Schlaraffia schöpften. Das ist erstens der Ritter du Paeng, profan Karl Kellner, der sich neben seiner beruflichen Arbeit in Hameln um die Lebenshilfe verdient gemacht hat. Es folgt der Ritter Belcant-Uli, prof. Ulrich Seidel, der viele Jahre Rektor an der Grundschule in Aerzen war und den Ballettverein Aerzen gründete. Wunderschöne Aufführungen im Theater in Hameln waren die Krönung seines Schaffens. Ritter Cinci-nett, prof. Schulamtsdirektor Friedrich– Wilhelm Lüttje, der einige Zeit in Amerika als Lehrer tätig war, machte es möglich, einen Schüleraustausch zwischen Schülern aus Bad Münder und amerikanischen Schülern in den Sommerferien im Camp „Manito-wish“ in Boulder Junction, Wisconsin, zu organisieren. Na, ein wenig neugierig gemacht? Was Sie soeben gelesen haben ist nur winziger Ausschnitt über uns Schlaraffen. Falls Sie mehr wissen wollen und Interesse haben, stehen wir gern für ein Gespräch zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme erbitten wir über die E-Mail — Adresse: webmaster@ob-der-hamel.de