Ein herzlich Willekum in der Rattenburg Hameln!

Sie interessieren sich für die Schlaraffia? Das freut uns sehr. Bei uns stehen Kunst, Humor und die gelehrte Freundschaft im Mittelpunkt – ganz ohne Politik und Alltagssorgen.

Wann? Jeden Donnerstag (während der Winterung, Oktober – April), Gl. 8 d.A. (20:00 Uhr).

Wo? In unserer „Rattenburg“, 164er Ring 21, 31785 Hameln.

Wer? Jeder Herr, der Freude an Humor und Kultur hat, ist als „Pilger“ willkommen.

 

Werden Sie unser Gast

Ein Besuch als Gast (schlaraffisch = Pilger) ist unverbindlich und der beste Weg, unser Spiel kennenzulernen. Bitte melden Sie sich kurz an, damit wir den Begrüßungstrunk (die Labung) vorbereiten können.

Thron ob-der-hamel

Ihre ersten Wegbegleiter sind:

Wolfgang Killmann, Ṯ 05151 – 679018

Hans-Konrad Peters, T 05151- 9231000

Hans-Hermann Henze, T 0151-56974828

 

Lulu, mein neugieriger Sasse!

Der Pilgerweg (Pilger) ist der erste und wichtigste Schritt für jeden Profanen (Nicht-Schlaraffen), der den Wunsch hegt, in das herrliche Schlaraffenland des Geistes einzutreten. Es ist die Phase des gegenseitigen Kennenlernens, der Erprobung und der Annäherung an das schlaraffische Spiel von Kunst, Humor und Freundschaft.

Hier die wichtigsten Fexungen zum Pilgerweg für neue Mitglieder:


1. Die Rolle des Pilgers

Der Pilger ist ein lieber Besucher und Gast des Reyches (Ortsvereinigung).

  • Einführung: Ein Pilger wird stets von einem bereits bestehenden Sassen (Ritter) in die Sippungen (Zusammenkünfte) seines Reyches eingeführt. Dieser Ritter wird später zum Paten.

  • Ausrüstung: Während seiner Pilgerzeit trägt der Interessent typischerweise die Pilgermuschel oder den Pilgerhut als Kennzeichen.

  • Rechte: Er wird als Besucher empfangen und behandelt. Er darf mit Genehmigung des Fungierenden Oberschlaraffen (Eure Herrlichkeit) zum Reych reden oder einen Vortrag halten.

  • Einschränkungen: Er ist von der Teilnahme an der Schlaraffiade ausgeschlossen, dem ambtlichen Teil der Sippung, in dem Reychsgeschäfte erledigt werden.


2. Der Weg vom Pilger zum Prüfling

Der Pilgerweg dient der Orientierung. Der Gast soll herausfinden, ob er die Ideale (Kunst, Humor, Freundschaft) teilt und die Regeln des Spiels respektiert.

  1. Mindestbesuche: Um den nächsten Schritt zu gehen, muss der Pilger mindestens dreimal an den Sippungen der aktuellen Winterung (Spielzeit von Oktober bis April) teilgenommen haben.

  2. Absichtserklärung: Erst wenn er nach diesen Besuchen die Absicht bekundet, Schlaraffe werden zu wollen, und sein Pate dies dem Oberschlaraffat schriftlich mitteilt, darf er öfter als dreimal pilgern.

  3. Anmeldung: Nach den notwendigen Besuchen kann der Pilger durch seinen Paten zur Aufnahme vorgeschlagen werden. Hierfür muss ein Fragebogen ausgefüllt werden, in dem er seine profanen Angaben bestätigt und sich zur Einhaltung der Grundsätze des Schlaraffen-Spiegels verpflichtet.

  4. Ernennung zum Prüfling: Mit dieser Anmeldung ist der Pilger fortan ein Prüfling. In dieser Rolle darf er bereits mitspielen.


3. Die Prüflingszeit und der Ritterschlag

Der Prüfling durchläuft eine weitere Phase der Erprobung und muss eine Mindestanzahl von Sippungen besuchen:

  • Mindestdauer: Die Prüflingszeit umfasst mindestens sechsmalige Anwesenheit innerhalb von längstens zwölf Monden (Monaten).

  • Die Kugelung: Nach Ablauf der Prüfungszeit erfolgt die Kugelung (Abstimmung) der Sassen (Mitglieder). Nur wenn mindestens vier Fünftel der anwesenden Sassen zustimmen (weiße Kugel), wird der Prüfling als Knappe in das Reych und damit in Allschlaraffia aufgenommen.

  • Der Weg zum Ritter: Nach erfolgreicher Kugelung ist der Knappe (Knappe → Junker → Ritter) noch nicht am Ziel: Erlangt er den Ritterstand erst nach dem Knappen- und Junkerstand durch den feierlichen Ritterschlag.

Der Pilgerweg ist also die bewusste und geduldige Vorbereitung auf das schlaraffische Wunderland, in dem nur Männer Mitglied werden können, die Humor, Kunstsinn und den Wunsch nach tiefgehender Freundschaft mitbringen.

Titel: Illustration "Vom Pilger zum Ritter – Der Schlaraffische Weg" Gesamtbeschreibung: Eine farbenfrohe, im Cartoon-Stil gehaltene Illustration, die den hierarchischen Aufstieg innerhalb der Vereinigung „Schlaraffia“ darstellt. Die Szene spielt in einer mittelalterlichen Burg-Atmosphäre mit Steinstufen, Fackeln und einer feiernden Menge im Hintergrund. Detaillierte Elemente: Der Stufenweg: Vier männliche Figuren symbolisieren den Fortschritt von links nach rechts auf einer Steintreppe: Pilger: Ein junger Mann in einfacher brauner Kleidung mit Wanderstab und Muschel am Hut. Knappe: In blauer Tunika, eine Hellebarde und ein Buch ("Vademecum") haltend. Junker: In prunkvoller grün-goldener Tracht mit Federbarett und Schwert. Ritter: Ein Krieger in glänzender Vollrüstung, der ein Schwert hochhält und einen Schild mit dem Schlaraffia-Wappen trägt. Informationstext: Über den Figuren schwebt ein langes Pergamentbanner mit der Überschrift „VOM PILGER ZUM RITTER – DER SCHLARAFFISCHE WEG“. Einzelne Textfelder erläutern die Etappen (z.B. „1. Pilger: Gast, Muschel/Hut“, „4. Ritter: Ritterschlag, Fest, Sasse“). Wappen (oben rechts): Ein heraldisches Wappen, geviertelt mit Symbolen: oben links ein blaues Feld mit Hausmarke, oben rechts eine schwarze Maus auf rotem Grund, unten links eine Laute auf gelbem Grund mit blauem Balken, unten rechts schwarze Streifen auf weißem Grund. Atmosphäre: Links steht eine hölzerne Eule auf einer Säule. Im Hintergrund jubeln Menschen in mittelalterlichen Gewändern und halten Krüge in die Höhe. Die Beleuchtung ist warm und einladend.
Vom Pilger zum Ritter
Wann treffen wir uns?

Jeden Donnerstag (während der Winterung, Oktober – April), pünktlich um Gl. 8 d.A. (20:00 Uhr).

Wo finden die Treffen statt?

In unserer „Rattenburg“, 164er Ring 21, 31785 Hameln.

Wer ist willkommen?

Jeder Herr, der Freude an Humor und Kultur hat, ist als „Pilger“ (Gast) herzlich willkommen.

Wer kann Gast bei der Schlaraffia Ob der Hamel werden?

Grundsätzlich ist jeder unbescholtene Mann in reifem Alter willkommen, der Interesse an Kunst, Humor und dem Pflegen von Freundschaften hat. In unserem Reyche in Hameln legen wir Wert auf ein respektvolles Miteinander außerhalb von Politik und Religion.

Muss ich ein Instrument spielen oder Künstler sein?

Nein. „Kunst“ bedeutet bei uns die Freude am geistreichen Wortbeitrag, am Zuhören oder am gemeinsamen Gestalten des Abends. Ob Sie ein Gedicht vortragen, eine Geschichte erzählen oder einfach nur die Atmosphäre genießen – jeder bringt sich nach seinen Talenten ein.

Wie läuft ein Abend (eine „Sippung“) als Gast ab?

Als Gast werden Sie von einem Paten begleitet, der Ihnen die Bräuche und unser „Schlaraffenlatein“ erklärt. Eine Sippung folgt einem festen Zeremoniell voller Humor und Herzlichkeit. Sie sind erst einmal Beobachter und können in Ruhe entscheiden, ob Ihnen dieses Spiel gefällt.

Wie kann ich Kontakt zur Rattenburg in Hameln aufnehmen?

Am besten rufen Sie einen unserer Ansprechpartner direkt an – ein persönliches Gespräch ist der einfachste Weg, erste Fragen zu klären. Weiter oben auf der Seite finden Sie die Telefonnummern und Namen unserer Ansprechpartner oder Sie nutzen die Anmeldung per Mail.

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